Strafe akzeptiert, Entscheidung nicht: ManCitys Mario Balotelli verteidigt sich

Der italienische Nationalspieler fehlt seiner Mannschaft vier Partien, nachdem er und sein Klub die Strafe der englischen FA akzeptiert haben, beteuert jedoch seine Unschuld.

Von Rafael Corradino

EPL,Mario Balotelli,Manchester City v Tottenham Hotspur
Getty Images
Manchester. In der Saison 2011/2012 zeigte sich Mario Balotelli fast schon öfter von seiner guten, als von seiner schlechten Seite. Der italienische Stürmer blieb ruhig trotz eines Starts auf der Bank und avancierte für Manchester City zu einem der wichtigsten Akteure. Sein Klub steht weiter an der Spitze der Premier League, muss jedoch die kommenden drei Partien ohne den Italiener auskommen. Nach einem vermeintlichen Tritt gegen Scott Parker beim 3:2-Sieg gegen Tottenham Hotspur entschied sich die FA für eine Sperre von vier Partien.

Balotelli beteuert Unschuld

Die „Citizens“ und der 21-Jährige haben die Strafe indes akzeptiert, doch Balotelli verteidigt sich und beteuert, dass es nie seine Absicht war, den Gegenspieler am Kopf zu treffen.

„Ich habe die Strafe akzeptiert, weil ich meine Unschuld nicht beweisen konnte“, sagte der Italiener gegenüber der Presse. „Ich bin jedoch kein Bösewicht oder in irgend einer Art gewalttätig. Ich habe nicht versucht, Parker am Kopf zu treffen.“

Mancini vor schwierigen Wochen

Erst kürzlich musste der Coach des englischen Tabellenführers eine Strafe von vier Partien für seinen Abwehrchef Vincent Kompany hinnehmen, die der Belgier noch nicht ausgesessen hat. In den kommenden zwei Wochen warten der FC Everton, der FC Fulham und Aston Villa.

Er bezeugte ebenfalls, nicht mit der Entscheidung konform zu gehen. „Ich habe mit Mario über die Situation gesprochen und er versteht es. Wir können nichts dagegen tun“, sagte der 47-Jährige zu Sky Sports.

Eure Meinung: Ist Balotelli tatsächlich unschuldig?

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