Nach Unentschieden gegen die Wolves: Arsene Wenger frustriert

Nach dem Remis gegen die Wolverhampton Wanderers war die Ernüchterung groß bei den „Gunners“. Coach Arsene Wenger lobte jedoch Willen und Einsatz seiner Mannschaft.

Von Patrick Niedel

Arsene Wenger
Graham Lister
London. Ein überragender Torhüter bei den Gästen und Pech und Unkonzentriertheiten im Abschluss. Nach dem 1:1 des FC Arsenal gegen die Wolverhampton Wanderers war die Enttäuschung bei den Gastgebern mit Händen zu geifen. Trainer Arsene Wenger war dementsprechend bedient, wenn auch „nur“ mit Blick auf das Ergebnis.

Frustrierendes Ergebnis

Das Resultat ist „frustrierend. Wenn mich auch eher das Ergebnis enttäuscht, als unser Auftreten und unser Einsatz“, so Wenger auf der klubeigenen Homepage. Man habe eine große Chance verpasst, doch „wir müssen weiter unseren Weg gehen und das Positive aus diesem Spiel mitnehmen“.

Hennessey mit „Spiel seines Lebens“

Dass man eine 1:0 Führung verspielte, sei natürlich unnötig gewesen. „Das haben wir uns selbst eingebrockt“, erklärte Wenger. Doch unabhängig davon, so der Franzose weiter, habe Wayne Hennessey im Tor der Wolves „das Spiel seines Lebens gemacht“. Es war die Art von Spiel „in denen du von 20 Versuchen, 19 gewinnst und eines unentschieden spielst - und das war heute der Fall“.

Faden verloren

Abgesehen von den vielen Chancen, die seine Spieler versiebten, zollte Wenger auch dem  Gegner Respekt: „Die haben wie verrückt gekämpft.“ Arsenal habe zwischen der 30. und 40. Minute den Faden verloren, so die Einschätzung des Trainer-Urgesteins.

Punkte liegen lassen

Zwar haben die „Gunners“ es versäumt, näher an die absolute Spitze heranzurücken, doch die Ergebnisse der Konkurrenz zeigen doch auch, dass jedes Team Punkte liegen lasse. Allerdings, so musste Wenger eingestehen, „in dieser Saison musst du deine Chancen eben auch nutzen“.

Nichts Neues in Sachen Henry

Zudem äußerte sich der 62-Jährige zu den Plänen, Thierry Henry zurückzuholen. Doch sei hier seit der vergangenen Woche nichts passiert und Wenger erwarte auch nicht, „dass momentan etwas passiert“.

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