Sechs Tore in sechs Spielen: Für Rafael van der Vaart läuft es bei Tottenham Hotspur rund

Der Niederländer hat im Verein zurzeit einen richtigen Lauf. Er selbst macht seine bestechende Form auch an Emmanuel Adebayor fest.

Von Hubert Honold

EPL - Tottenham Hotspur v Manchester City, Rafael van der Vaart
Getty Images

London. Trotz Torkrise hat Rafael van der Vaart seinen Teamkollegen Emmanuel Adebayor in höchsten Tönen gelobt. Adebayor trifft zurzeit zwar selten selbst ins Tor, ist im Sturm der Tottenham Hotspur aber meist vor Jermain Defoe und Roman Pavlyuchenko gesetzt.


Schlechte Torausbeute macht ihn besser

Vor allem van der Vaart profitierte in den letzten Partien vom Togolesen. In den vergangenen sechs Spielen traf van der Vaart sechs Mal, was er auf das Zusammenspiel mit Adebayor zurückführt: „Wir spielen gut zusammen, es ist einfach Instinkt. Ich sage schon immer, dass gute Spieler gut miteinander spielen können. Er ist ein Stürmer, der viel für das Team arbeitet. Die meisten Stürmer spielen nicht gut, wenn sie selbst nicht treffen aber er ist vielleicht genau deswegen noch besser.“

Van der Vaart mag seine neue Rolle

Der niederländische Nationalspieler weiter: „Er ist großartig für uns. Durch seine Kraft und seine Technik bindet er mindestens zwei bis drei Verteidiger an sich und weil ich hinter ihm spiele, habe ich einen Vorteil. Dadurch komme ich öfter vor das Tor und bekomme Chancen. Alle Verteidiger versuchen, ihn zu stoppen und dann bekomme ich den Ball. Ich habe zwar die Tore erzielt, aber er war dafür sehr wichtig.“ Van der Vaart sagte SkySports weiter, dass ihm seine neue Position sehr gefalle. Den größten Teil seiner bisherigen Karriere spielte er etwas defensiver: „Mir gefällt meine Position. Es ist eine Rolle, mit der ich aufgewachsen bin. Ich kann verschiedene Positionen spielen. Im Nationalteam spiele ich manchmal sogar als defensiver Mittelfeldspieler."

„Schieße gut und gerne"

Bei seinen bisherigen Vereinen als Spieler hat van der Vaart immer Tore erzielt. Seine Torgefährlichkeit ist für ihn selbstverständlich: „Man darf vor dem Tor nicht nervös sein. Manche Spieler sind es vielleicht, aber in meiner Karriere habe ich schon viele Tore erzielt. Speziell, als ich in Hamburg gespielt habe. Natürlich habe ich auch Chancen vergeben. Aber ich schieße gut und gerne.“

Eure Meinung: Wo kann Tottenham mit einem van der Vaart in Topform landen?

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