Steven Gerrard: „Ich hatte Angst um meine Karriere“

Der Mittelfeldspieler fehlte in den letzten sechs Monaten wegen seiner Verletzungen fast komplett und hatte Bedenken, ob er jemals wieder für die Reds spielen kann.

Von Fabio Porta

EPL : Steven Gerrard, Liverpool v Manchester United
Getty Images
Liverpool. Steven Gerrard hatte nach seiner schweren Verletzung Angst, nie wieder für den FC Liverpool spielen zu können. Der Kapitän wurde im April an der Leiste operiert und konnte nach mehreren Komplikationen erst später wieder zur ersten Elf stoßen. Am Samstag feierte er im Spiel gegen Manchester United sein Comeback in der Startelf und erzielte gleich ein Tor.

Gerrard glaubte nicht an ein Comeback

Der Engländer äußerte sich nun im offiziellen Magazin des Klubs zu seiner damaligen Situation: „Es ist normal, dass man bei ein solch langen Verletzung Bedenken hat. Da geht einem vieles durch den Kopf. Als ich mich verletzt habe, wusste ich, dass es was Ernstes ist. Das war eine Situation, die ich nicht gewohnt war. Mir ging es noch nie so schlecht“, teilte Gerrard mit.

„Ich war nicht derselbe“

In dem Interview sprach er sehr offen und klärte einige Dinge auf: „Vor der Operation hatte ich Probleme und wurde oft gespritzt, um einsatzfähig zu sein. Ich wusste, dass ich was falsch mache. Ich habe versucht, mich auf den Platz zu quälen. Aber das war nicht der Spieler, der ich sein wollte. Ich habe Trainingseinheiten verpasst und kam am letzten Tag vor einem Spiel, um noch einmal zu trainieren, oder ich bekam Spitzen, um spielen zu können. Das kannst du aber nicht immer machen. Irgendwann gibt dein Körper auf. Als es passierte, war ich eine sehr lange Zeit am Ende. Es hat etwas gedauert, bis ich wieder positiv denken konnte. Erst ein paar Wochen nach der Operation war ich wieder halbwegs gut drauf. Die letzten sechs Monate waren mit die schwersten in meiner Karriere“, teilte die Reds-Legende abschließend mit.

Eure Meinung: Wird Steven Gerrard wieder der alte?

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