|
|
Juan Mata: Torres war „ein wichtiger Faktor“ bei der Entscheidung, zu Chelsea zu wechseln
Der spanische Weltmeister der „Blues“ äußerte sich über die Gründe für seinen Wechsel zu Chelsea, seine Rolle im Team und die Umstellung auf die englische Premier League.
Von Joachim Scheel
London. Die Generalprobe ist geglückt. Mit 2:0 besiegte der FC Chelsea am Dienstag in der Champions League Bayer Leverkusen. Juan Mata sieht seine Farben gerüstet, für das Premier-League-Spitzenspiel gegen Manchester United am Sonntag.
„Torres animierte mich, zu kommen.“
Dass der Spanier überhaupt an die Stamford Bridge, und nicht zu den Stadtrivalen Tottenham Hotspur oder FC Arsenal gewechselt ist, verdanken die „Blues“ ausgerechnet dem bislang glücklosen und nach einem strittigen Interview eher unbeliebten Fernando Torres. Mata dazu auf der offiziellen Internetseite seines neuen Arbeitgebers: „Ich habe mit ihm darüber gesprochen und er war es, der mich animierte, zu kommen. Er sagte, es sei eine herausragende Erfahrung für mich, als Teil eines größeren Teams zu spielen, das exzellente Möglichkeiten, einen exzellenten Trainer und exzellente Qualitäten hat.“ Seinen Mitspielern streute er gleich noch kräftig Blumen: „Hier sind viele große, talentierte Spieler. Es gibt nochmal mindestens 20 andere, die wie Torres sind.“ Ein im Moment eher zweifelhaftes Kompliment, auch wenn der Stürmer gegen Leverkusen eine ansteigende Formkurve zeigte.
Ziel: Manchester überrunden
In Topform ist derzeit mal wieder ManUniteds Wayne Rooney, für den acht Tore in nur vier Liga-Spielen zu Buche stehen! Die starke Form des Rivalen ist auch Mata nicht verborgen geblieben: „Sie spielen momentan sehr gut, sie haben alle Spiele gewonnen und sind ein großer Rivale um den Premier-League-Titel. Ich habe schon einmal mit Valencia dort gespielt und es war sehr beeindruckend.“ Dennoch glaubt er, am Ende vor den „Red Devils“ stehen zu können. „Wir fangen die Saison gerade erst an, natürlich hatten sie einen starken Start aber wir werden die Lücke zu ihnen schließen, wir sind nur zwei Punkte entfernt, das kann man leicht ausgleichen. Wir haben gezeigt, dass wir gewinnen können, wir sind erst am Beginn der Saison und es liegt noch alles vor uns“, so ein sichtlich vom Erfolg überzeugter Mata.
„Premier League ist konkurrenzbetonter“
Natürlich äußerte sich der spanische Flügelflitzer auch über die Umstellung von der Primera Division auf die Premier League, die er als Chance, etwas zu lernen, sieht. „Die englische Liga ist anders und ich denke, das ist eine Möglichkeit für mich, zu wachsen und zu lernen, als Fußballer in einer neuen Spielweise.“ Anschließend ging Mata auf die große Konkurrenz in der Premier League ein: „Es ist konkurrenzbetonter und schneller und ich habe in den ersten zwei Matches zu Hause gegen Norwich und Sunderland viel gelernt.“ Auch das alte Thema, die größere Härte der Liga, hat der Spanier schon kennengelernt. „Die Premier League ist anders, sie hat andere Charakteristiken und Qualitäten und das Spiel ist sehr körperbetont, es gibt mehr Berührungen. Wann hier Faul gepfiffen wird, ist anders als in der spanischen Liga aber all das lehrt mich und hilft mir, mich als Fußballer auf lange Sicht vorzubereiten.“

„Villas-Boas will einen sehr offensiven Spielstil“
Mit dem neuen Trainer Andre Villas-Boas habe er lange über seine Rolle im Team gesprochen. „Darüber haben wir während der Transferperiode gesprochen und ich denke es ist sehr wichtig für mich, Vertrauen in seine Ideen zu haben.“ Anschließend wurde Mata noch präziser: „Wir haben über die unterschiedlichen Varianten geredet, die zum Einsatz kommen könnten. Er (Villas-Boas, A.d.R.) will einen sehr offensiven, dynamischen Spielstil und ich denke, dass er das schon in Porto gezeigt hat, wo er letzte Saison einige Titel gewann.“
Zufrieden mit der Entwicklung
Mit den bisherigen Auftritten der „Blues“ zeigt sich Juan Mata durchaus zufrieden und glaubt, dass sich die Elf auf einem guten Weg befindet: „Schritt für Schritt bekommen wir die Ergebnisse, die wir wollen, wir bekommen Selbstvertrauen und können die Vorstellungen des Trainers, als starkes, schnelles und dynamisches Team aufzutreten, erfüllen. Ich denke, wir haben das gegen Leverkusen gezeigt, es läuft sehr gut.“
Mata hofft auf Einsatz gegen United
Zum Schluss gab sich der Neuankömmling (kam für 23 Millionen Euro vom FC Valencia) noch bescheiden: „Das Team besteht aus vielen talentierten Spielern. Ich bin nur ein Spieler und werde so viel wie möglich geben, wenn der Trainer mich aufstellt.“ Dass er das am Sonntag gegen Manchester United tut, gilt nicht zuletzt wegen seiner starken Performance gegen Michael Ballacks Leverkusener als sehr wahrscheinlich. Diese 90 Minuten werden dann zeigen, ob Mata wirklich schon in der Premier League angekommen ist.
Eure Meinung: Gewinnt Chelsea am Sonntag bei Manchester United?
„Torres animierte mich, zu kommen.“
Dass der Spanier überhaupt an die Stamford Bridge, und nicht zu den Stadtrivalen Tottenham Hotspur oder FC Arsenal gewechselt ist, verdanken die „Blues“ ausgerechnet dem bislang glücklosen und nach einem strittigen Interview eher unbeliebten Fernando Torres. Mata dazu auf der offiziellen Internetseite seines neuen Arbeitgebers: „Ich habe mit ihm darüber gesprochen und er war es, der mich animierte, zu kommen. Er sagte, es sei eine herausragende Erfahrung für mich, als Teil eines größeren Teams zu spielen, das exzellente Möglichkeiten, einen exzellenten Trainer und exzellente Qualitäten hat.“ Seinen Mitspielern streute er gleich noch kräftig Blumen: „Hier sind viele große, talentierte Spieler. Es gibt nochmal mindestens 20 andere, die wie Torres sind.“ Ein im Moment eher zweifelhaftes Kompliment, auch wenn der Stürmer gegen Leverkusen eine ansteigende Formkurve zeigte.
Ziel: Manchester überrunden
In Topform ist derzeit mal wieder ManUniteds Wayne Rooney, für den acht Tore in nur vier Liga-Spielen zu Buche stehen! Die starke Form des Rivalen ist auch Mata nicht verborgen geblieben: „Sie spielen momentan sehr gut, sie haben alle Spiele gewonnen und sind ein großer Rivale um den Premier-League-Titel. Ich habe schon einmal mit Valencia dort gespielt und es war sehr beeindruckend.“ Dennoch glaubt er, am Ende vor den „Red Devils“ stehen zu können. „Wir fangen die Saison gerade erst an, natürlich hatten sie einen starken Start aber wir werden die Lücke zu ihnen schließen, wir sind nur zwei Punkte entfernt, das kann man leicht ausgleichen. Wir haben gezeigt, dass wir gewinnen können, wir sind erst am Beginn der Saison und es liegt noch alles vor uns“, so ein sichtlich vom Erfolg überzeugter Mata.
„Premier League ist konkurrenzbetonter“
Natürlich äußerte sich der spanische Flügelflitzer auch über die Umstellung von der Primera Division auf die Premier League, die er als Chance, etwas zu lernen, sieht. „Die englische Liga ist anders und ich denke, das ist eine Möglichkeit für mich, zu wachsen und zu lernen, als Fußballer in einer neuen Spielweise.“ Anschließend ging Mata auf die große Konkurrenz in der Premier League ein: „Es ist konkurrenzbetonter und schneller und ich habe in den ersten zwei Matches zu Hause gegen Norwich und Sunderland viel gelernt.“ Auch das alte Thema, die größere Härte der Liga, hat der Spanier schon kennengelernt. „Die Premier League ist anders, sie hat andere Charakteristiken und Qualitäten und das Spiel ist sehr körperbetont, es gibt mehr Berührungen. Wann hier Faul gepfiffen wird, ist anders als in der spanischen Liga aber all das lehrt mich und hilft mir, mich als Fußballer auf lange Sicht vorzubereiten.“

„Villas-Boas will einen sehr offensiven Spielstil“
Mit dem neuen Trainer Andre Villas-Boas habe er lange über seine Rolle im Team gesprochen. „Darüber haben wir während der Transferperiode gesprochen und ich denke es ist sehr wichtig für mich, Vertrauen in seine Ideen zu haben.“ Anschließend wurde Mata noch präziser: „Wir haben über die unterschiedlichen Varianten geredet, die zum Einsatz kommen könnten. Er (Villas-Boas, A.d.R.) will einen sehr offensiven, dynamischen Spielstil und ich denke, dass er das schon in Porto gezeigt hat, wo er letzte Saison einige Titel gewann.“
Zufrieden mit der Entwicklung
Mit den bisherigen Auftritten der „Blues“ zeigt sich Juan Mata durchaus zufrieden und glaubt, dass sich die Elf auf einem guten Weg befindet: „Schritt für Schritt bekommen wir die Ergebnisse, die wir wollen, wir bekommen Selbstvertrauen und können die Vorstellungen des Trainers, als starkes, schnelles und dynamisches Team aufzutreten, erfüllen. Ich denke, wir haben das gegen Leverkusen gezeigt, es läuft sehr gut.“
Mata hofft auf Einsatz gegen United
Zum Schluss gab sich der Neuankömmling (kam für 23 Millionen Euro vom FC Valencia) noch bescheiden: „Das Team besteht aus vielen talentierten Spielern. Ich bin nur ein Spieler und werde so viel wie möglich geben, wenn der Trainer mich aufstellt.“ Dass er das am Sonntag gegen Manchester United tut, gilt nicht zuletzt wegen seiner starken Performance gegen Michael Ballacks Leverkusener als sehr wahrscheinlich. Diese 90 Minuten werden dann zeigen, ob Mata wirklich schon in der Premier League angekommen ist.
Eure Meinung: Gewinnt Chelsea am Sonntag bei Manchester United?
Goal.com-Flutlicht
/* empty because this one does not have controls */?>
-
Teenager-Tränen: Als Cristiano Ronaldo bei der Heim-EM 2004 nur Zweiter wurde
EXKLUSIV - Goal.com veröffentlicht exklusive Inhalte aus Luca Caiolis Buch „Ronaldo: Leidenschaft zur Perfektion“. Heute dreht sich alles um das Finale der EM 2004.
-
EXKLUSIV - Higuain-Berater stellt klar: „Gonzalo wird Real Madrid nicht verlassen.“
EXKLUSIV – Der Agent von Stürmerstar Gonzalo Higuian schiebt den Wechselspekulationen um seinen Schützling gegenüber Goal.com einen Riegel vor.
-
Sieger, Enttäuschungen, Torschützenkönig: Die Goal.com-Redaktionstipps zur EM
Bald geht es endlich los - der Startschuss zur Euro fällt! Die Goal.com-Redaktion hat im Kicktipp-EM-Spezial einmal einige Szenarien durchgespielt und diverse Tipps abgegeben.
-
Starte dein eigenes Tippspiel auf Kicktipp.de!
Ob Bundesliga, Fußball International oder EM 2012 - Tippe jetzt online gegen Freunde und Kollegen in deiner eigenen Tipprunde
