Rafael van der Vaart: „Ich bin bei Real Madrid nicht gescheitert“

Der Neuzugang der Spurs steht nach seinem Wechsel mehr in den Schlagzeilen, als während seiner sportlichen Zeit in Madrid. Für ihn selbst war es dennoch keine verlorenen Jahre.

Rafael Van der Vaart, Real Madrid (Getty Images)

(chv) Tottenham. Bei Real Madrid hatte Rafael van der Vaart keine Chance mehr und die Tottenham Hotspurs schlugen zu. Für den Niederländer beginnt nun nach eine Zeit der Leiden, die Zeit des Neubeginns. Er muss vieles beweisen, was er in Madrid schuldig blieb.

Bei Real ausgemustert

Hinter Kaká, Sergio Canales und Mesut Özil war er nur noch im vierten Glied unter José Mourinho. „Ich bin bei Real Madrid nicht gescheitert,“ gab sich Van der Vaart gegenüber talksport.co.uk dennoch kämpferisch. „Ich habe über die letzten Jahre sowohl für den Verein, als auch für die Nationalmannschaft immer mein Bestes gegeben. Nun bin ich in Tottenham gelandet und ich will meine Qualitäten zeigen.“

Nicht nur die Spurs waren interessiert

Diese angesprochenen Qualitäten seien nicht nur den Spurs noch in Erinnerung gewesen: „Eine Reihe von Vereinen war an mir interessiert, aber ich wollte immer im letzten Moment die beste Option wählen.“ Der Abschied war dagegen schon länger eine fixe Angelegenheit: „Als ich erkannte, dass ich nicht spielen würde, wusste ich, dass ich gehen muss.“ In seiner neuen Heimat ändert sich an der sportlichen Herausforderung nicht viel, denn auch in England zählt am Ende nur die Leistung. „Die Premier League ist eine der besten Ligen der Welt. Ich kann nur sagen, dass ich am Ende der Saison das Geld wert sein werde.“

VdV will sich Platz erkämpfen

Mit seinem neuen Arbeitgeber ist Van der Vaart voll zufrieden. Wie er schon sagte – die beste Option: „Der Fakt, dass Tottenham in der Champions League spielen würde, hat meine Entscheidung zu einem großen Teil beeinflusst. Ich muss mir meinen Platz in der Mannschaft verdienen.“ Diese Herausforderung will der Niederländer annehmen.

Eure Meinung: Wird Van der Vaarts Talent in der Premier League wieder aufblühen?



 
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