Arshavins Zwergenaufstand: „Warum stehe ich im Sturmzentrum, wenn wir Meister werden wollen?“

Nach den Niederlagen gegen Manchester United und den FC Chelsea scheint die Meisterschaft in weite Ferne gerückt zu sein für den Arsenal FC. Auch Andrei Arshavin hat den Glauben an den Titel aufgegeben und empfindet seine taktische Aufstellung als sinnlos.

EPL: Andrei Arshavin, Arsenal - Manchester United (Getty Images)
(frd) London. „Wenn Arsenal noch Meister werden will, warum stehe ich dann im Sturmzentrum“, dampft der Russe im Gespräch mit Daily Mail nach der 0:2-Niederlage gestern gegen den Stadtrivalen FC Chelsea ab. „Ich bin nur 1,73 Meter groß, damit habe ich kein Problem mit. Aber wenn ich vor Verteidigern stehe, die zweimal so groß sind, dann wird es sehr schwer für mich. Auf jeden Fall bei hohen Bällen.“ Und davon spielten die „Gunners“ gestern so einige. Allesamt ein Flop.

Van Persie und Eduardo fehlen

Der ursprüngliche Mittelfeldspieler ist gewohnt aus der Tiefe zu kommen oder als hängende Spitze zu agieren. Durch die Verletzung von unter anderem Robin van Persie muss der 28-Jährige allerdings an vorderster Front aushelfen. „Das ist frustrierend für mich. Van Persie ist schon lange verletzt und wird diese Saison wohl nicht mehr zum Einsatz kommen. Und jetzt fällt auch noch Eduardo aus. Wir befinden uns in einer schwierigen Situation.“

„Platz 3 ein Erfolg bei der Qualität“

Platz 3 ist laut Andrey Arshavin deshalb das höchste der Gefühle diese Saison. „Wir stehen derzeit auf dem dritten Platz. Das ist für Arsenal schon ein großer Erfolg, wenn man die Qualität der Startelf einmal genauer unter die Lupe nimmt. Natürlich wollen wir alles gewinnen, doch dazu fehlt es uns noch an Klasse.“

Hat Arshavin Recht? Ist es sinnlos, ihn im Sturmzentrum aufzustellen? Hätte Wenger vielleicht einen neuen Stürmer holen müssen im Winter? Sollten die „Gunners“ Platz 3 als Erfolg ansehen?
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