Englands Kopf der Woche: Arsène Wenger von Arsenal London

Ihre Tore sind die Lebensversicherung im Abstiegskampf. Ihre Paraden retten die wertvollen Punkte. Ihre genialen Momente lassen Fans mit der Zunge schnalzen. Ihr glückliches Händchen beim Einwechseln des Jokers bringt die Wende. Das – und noch viel mehr – sind schussstarke Argumente für den Kopf der Woche. Und zwar Woche für Woche in Englands Premier League. Dieses Mal gratuliert Goal.com zur Auszeichnung: Arsène Wenger von Arsenal London.

EPL: Arsene Wenger, Stoke City - Arsenal (PA)
Von Sebastian HEIER

London.
Arsène Wenger ist beim Premier League-Klub Arsenal London schon so etwas wie die lebende Trainerlegende. Am vergangenen Wochenende feierte Wenger seinen 13. Geburtstag – so viele Jahre ist der Arsenal-Coach schon bei den „Gunners“ tätig, und das noch immer mit viel Herz und Leidenschaft.

Zu seinem 13-jähriges Dienstjubiläum schenkte ihm seine Mannschaft am Sonntag einen 6:2-Sieg gegen die Blackburn Rovers.

Die Marke von 4748 Tagen übertroffen

Arsène Wenger ist der Meinung, dass seine Truppe „so viel erreichen kann, wie sie nur wollen.“ Auch Ex-Arsenal-Star Thierry Henry ließ sich diese Feierlichkeit nicht entgehen und weilte unter den begeisterten Zuschauern im Arsenal-Rund. Bereits am vergangenen Donnerstag wurde Wenger zum dienstältesten Arsenal-Trainer - die Marke von 4748 Tagen, die George Allison zwischen 1934 and 1947 aufstellte, wurde somit übertroffen.

Ausgerechnet bei dem Duell gegen die Blackburn Rovers, gegen die Mannschaft, die schon bei Wengers Einstand vor 13 Jahren mit 2:0 besiegt wurde, schloss sich der Kreis der 13-jährigen Amtszeit.



Wenger: Ich war ein Risiko!

„Unsere Spielphilosophie beruht darauf, offensiv zu spielen und Tore zu schießen - das konnte man auch heute sehen. Bei uns kann jeder Tore erzielen“, so der französische Coach nach dem 6:2-Erfolg. „Ich schaue nicht auf meine Zeit bei diesem Klub zurück“, erklärte der 59-Jährige weiter und fügte an: „Ich erwarte noch so viel von dieser Mannschaft, sie hat ein fantastisches Potenzial. Es macht unheimlich Spaß, täglich mit diesen Spielern zu trainieren und zu sehen, wie sie sich verbessern.“ Mit seiner Verpflichtung im Jahr 1996 sei Arsenal London ein großes Risiko eingegangen, das sagte Arsène Wenger erst vor wenigen Tagen – doch dieses Risiko hat sich für die „Gunners“ mittlerweile wohl ausgezahlt!

Eure Meinung: Was haltet Ihr von Arsène Wenger?


 
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