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Spielbericht Premier League: Manchester United – Manchester City
Premier League-Fußball vom Feinsten, das gab es am Sonntagnachmittag in der höchsten Spielklasse Englands zu sehen. Im traditionsreichen Derby der beiden Erzrivalen Manchester United und Manchester City siegte die Elf von Sir Alex Ferguson mit 4:3. Michael Owen setzte einem verrückten Spiel in der sechsten Minute der Nachspielzeit noch die Krone auf.
(sh) Manchester. Das traditionsreiche Derby der beiden Erzrivalen Manchester United und Manchester City war erstmals seit langer Zeit nicht nur ein Prestigeduell, sondern auch ein wahres Spitzenspiel: Der Tabellenzweite empfing den Dritten. Schon vor dem Anpfiff ging es hinter den Kulissen heiß her zwischen beiden Premier League-Klubs, so wurden schon seit einigen Tage die Giftpfeile zwischen den „Red Devils“ und den „Citizens“ hin und her geschossen.

Wayne Rooney sorgt für einen Blitzstart
Im Old Trafford durfte sich vor allem Carlos Tevez über seinen Einsatz freuen. Der argentinische Nationalspieler stand bei seiner Rückkehr für Manchester City in der Startformation. Der Ex-United Angreifer ersetzte an alter Wirkungsstätte den gesperrten City-Kollegen Emmanuel Adebayor. Auf dem Platz sorgte das im Vorfeld heiß diskutierte Derby bereits nach 120 Sekunden für den ersten Aufseher. Wayne Rooney sorgte mit seinem frühen Treffer für einen wahren Blitzstart. Mit seinem sechsten Treffer im sechsten Saisonspiel bestätigte der 23-Jährige seine seit Wochen starken Leistungen.
Foster leitet den Ausgleich ein
United nahm in der Folge das Tempo etwas aus der Partie und drängte nicht sofort auf den zweiten Treffer. Stattdessen versuchte sich Schlussmann Ben Foster in einem Dribbling und wurde dafür prompt bestraft. Carlos Tévez schnappte sich den Ball vom United-Keeper und legte den 1:1-Ausgleichstreffer von Gareth Barry (16.) mit viel Übersicht und völlig uneigensinnig vor. Nach einer stürmischen und intensiven Anfangsphase wurde das Spiel in der Mitte der ersten Hälfte etwas ruhiger und es entstanden weniger Torchancen. Erst wenige Minuten vor dem Pausentee drehten beide Mannschaften noch einmal auf. Zunächst köpfte Berbatov eine gute Chance am Aluminium vorbei und auf der Gegenseite scheiterte Carlos Tévez am Außenpfosten (45.).

Spitzenspiel mit Spitzenleistung(en)
Nach dem Wiederanpfiff von Schiedsrichter Martin Atkinson erlebten die Zuschauer gleich eine Reihe von Aufregungen, beginnend mit dem erneut frühen Treffer der Hausherren. Darren Fletcher (49.) köpfte United zunächst mit 2:1 in Front, ehe Vorlagengeber Ryan Giggs in der 51. Minute fast auf 3:1 erhöhte. Im Gegenzug war es allerdings Craig Bellamy der mit einem Sololauf und einem starken Abschluss den sensationellen 2:2-Ausgleich erzielte. Das Spitzenspiel wurde nun auch spielerisch dieser Bezeichnung gerecht. Nach dem Seitenwechsel ging es hin und her, es gab gute Chancen auf beiden Seiten.
Given verhindert erneuten Rückstand
Erst in den letzten zwanzig Minuten der Partie erarbeiteten sich die Hausherren wieder ein klares Übergewicht. Dimitar Berbatov (66./69.) scheiterte gleich zwei Mal mit einem Kopfball an einer Riesenparade von City-Torhüter Shay Given. Und auch ein Distanzschuss von Ryan Giggs (70.) brachte nicht die erneute United-Führung, weil auf Seiten der Gäste mit Shay Given ein überragender Torhüter zwischen den Pfosten stand.

Powerplay der „Red Devils“ und eine irre Schlussphase
Das Powerplay der „Red Devils“ führte dann allerdings in der 81. Minute zum vermeidlichen K.o. der „Citizens“, als Darren Fletcher eine Standartsituation zur 3:2-Führung über die Linie köpfte. Mit dem Doppelpack des Kapitäns der schottischen Nationalmannschaft war das Stadtderby eigentlich schon entschieden. Shaun Wright-Phillips scheiterte in der 88. Minute noch einmal mit einem Schuss am gut reagierenden Ben Foster und Micah Richards (89.) hatte ebenfalls noch eine gute Möglichkeit zum Ausgleich. Doch in einer packenden Schlussphase sollte der Schlusspunkt noch längst nicht gesetzt sein. Als sich Rio Ferdinand einen Fehlpass leistete und United-Torhüter Ben Foster zu früh wegrutschte, war es Craig Bellamy, der diesen Doppelfehler der Hausherren eiskalt ausnutzte und das Leder zum 3:3-Ausgelich über die Linie schob.
Owen setzt dem Spiel die Krone auf
Manchester United erspielte sich im zweiten Durchgang fast im Minutentakt gute Chancen, brachte sich letztlich allerdings fast selbst um den Ertrag, wäre nicht der eingewechselte Michael Owen gewesen… Der Neuzugang von Newcastle United profitierte von einem genialen Pass von Ryan Giggs und konnte in der sechsten Minute der Nachspielzeit einem verrückten Premier League-Spiel noch die Krone aufsetzen. Mit dem späten 4:3-Schlusspunkt erkämpfte sich Manchester United einen verdienten Last-Minute-Erfolg.

Wayne Rooney sorgt für einen Blitzstart
Im Old Trafford durfte sich vor allem Carlos Tevez über seinen Einsatz freuen. Der argentinische Nationalspieler stand bei seiner Rückkehr für Manchester City in der Startformation. Der Ex-United Angreifer ersetzte an alter Wirkungsstätte den gesperrten City-Kollegen Emmanuel Adebayor. Auf dem Platz sorgte das im Vorfeld heiß diskutierte Derby bereits nach 120 Sekunden für den ersten Aufseher. Wayne Rooney sorgte mit seinem frühen Treffer für einen wahren Blitzstart. Mit seinem sechsten Treffer im sechsten Saisonspiel bestätigte der 23-Jährige seine seit Wochen starken Leistungen.
Foster leitet den Ausgleich ein
United nahm in der Folge das Tempo etwas aus der Partie und drängte nicht sofort auf den zweiten Treffer. Stattdessen versuchte sich Schlussmann Ben Foster in einem Dribbling und wurde dafür prompt bestraft. Carlos Tévez schnappte sich den Ball vom United-Keeper und legte den 1:1-Ausgleichstreffer von Gareth Barry (16.) mit viel Übersicht und völlig uneigensinnig vor. Nach einer stürmischen und intensiven Anfangsphase wurde das Spiel in der Mitte der ersten Hälfte etwas ruhiger und es entstanden weniger Torchancen. Erst wenige Minuten vor dem Pausentee drehten beide Mannschaften noch einmal auf. Zunächst köpfte Berbatov eine gute Chance am Aluminium vorbei und auf der Gegenseite scheiterte Carlos Tévez am Außenpfosten (45.).

Spitzenspiel mit Spitzenleistung(en)
Nach dem Wiederanpfiff von Schiedsrichter Martin Atkinson erlebten die Zuschauer gleich eine Reihe von Aufregungen, beginnend mit dem erneut frühen Treffer der Hausherren. Darren Fletcher (49.) köpfte United zunächst mit 2:1 in Front, ehe Vorlagengeber Ryan Giggs in der 51. Minute fast auf 3:1 erhöhte. Im Gegenzug war es allerdings Craig Bellamy der mit einem Sololauf und einem starken Abschluss den sensationellen 2:2-Ausgleich erzielte. Das Spitzenspiel wurde nun auch spielerisch dieser Bezeichnung gerecht. Nach dem Seitenwechsel ging es hin und her, es gab gute Chancen auf beiden Seiten.
Given verhindert erneuten Rückstand
Erst in den letzten zwanzig Minuten der Partie erarbeiteten sich die Hausherren wieder ein klares Übergewicht. Dimitar Berbatov (66./69.) scheiterte gleich zwei Mal mit einem Kopfball an einer Riesenparade von City-Torhüter Shay Given. Und auch ein Distanzschuss von Ryan Giggs (70.) brachte nicht die erneute United-Führung, weil auf Seiten der Gäste mit Shay Given ein überragender Torhüter zwischen den Pfosten stand.

Powerplay der „Red Devils“ und eine irre Schlussphase
Das Powerplay der „Red Devils“ führte dann allerdings in der 81. Minute zum vermeidlichen K.o. der „Citizens“, als Darren Fletcher eine Standartsituation zur 3:2-Führung über die Linie köpfte. Mit dem Doppelpack des Kapitäns der schottischen Nationalmannschaft war das Stadtderby eigentlich schon entschieden. Shaun Wright-Phillips scheiterte in der 88. Minute noch einmal mit einem Schuss am gut reagierenden Ben Foster und Micah Richards (89.) hatte ebenfalls noch eine gute Möglichkeit zum Ausgleich. Doch in einer packenden Schlussphase sollte der Schlusspunkt noch längst nicht gesetzt sein. Als sich Rio Ferdinand einen Fehlpass leistete und United-Torhüter Ben Foster zu früh wegrutschte, war es Craig Bellamy, der diesen Doppelfehler der Hausherren eiskalt ausnutzte und das Leder zum 3:3-Ausgelich über die Linie schob.
Owen setzt dem Spiel die Krone auf
Manchester United erspielte sich im zweiten Durchgang fast im Minutentakt gute Chancen, brachte sich letztlich allerdings fast selbst um den Ertrag, wäre nicht der eingewechselte Michael Owen gewesen… Der Neuzugang von Newcastle United profitierte von einem genialen Pass von Ryan Giggs und konnte in der sechsten Minute der Nachspielzeit einem verrückten Premier League-Spiel noch die Krone aufsetzen. Mit dem späten 4:3-Schlusspunkt erkämpfte sich Manchester United einen verdienten Last-Minute-Erfolg.
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