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Wegen der Transferpolitik des FC Chelsea kritisiert der Übungsleiter der zweiten Mannschaft seinen eigenen Klub. Die eigenen Talente erhalten seiner Meinung nach zu wenig Einsätze.

London. Der Trainer der zweiten Mannschaft des FC Chelsea hat seinen Klub für die fehlende Integration der eigenen Nachwuchsspieler kritisiert. Der Fokus liege zu sehr auf dem Einkaufen fertiger Spieler, bemängelte Dermot Drummy.

„Fertige“ Spieler verdrängen Talente

„Es ist sehr schwierig, weil Chelsea fertige Spieler kaufen wird“, sagte der 52-Jährige gegenüber The Mirror über die Chance, eigene Talente im Profi-Kader unterzubringen: „Unterm Strich geht es aber darum, Spieler selbst auszubilden.“

Für den Nachwuchscoach sind die aktuellen Einsatzzeiten für den Chelsea-Nachwuchs zu gering. „Derzeit müssen sich die Spieler einen anderen Klub suchen, wenn sie Profi-Fußball spielen wollen“, so Drummy: „Es gibt jetzt eine zweite Stufe, bei der Jungs wie Nathaniel Chalobah und Josh McEachran tendenziell verliehen werden.“

„Lasst sie spielen“

Drummy hält das Vorgehen des Vereins für falsch. Seine Forderung: „Es muss einen Weg geben, den jungen britischen Spielern eine Chance zu geben. Lasst sie im League Cup spielen, weil man sonst nie das Potenzial eines Spielers erkennen wird.“

Der frühere Mittelfeldspieler trifft am Montag mit einer U19-Auswahl des Chelsea im Finale der „NextGen Series“ auf den Nachwuchs von Liga-Konkurrent Aston Villa. Auf dem Weg ins Endspiel des europäischen Jugendturniers gewann Chelsea unter anderem gegen Juventus Turin, den FC Barcelona oder den FC Arsenal.

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