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Der ehemalige BBC-Generaldirektor und ProSieben-Aufsichtsrat Greg Dyke wird neuer Präsident des englischen Fußballverbandes FA. Der Vorstand wählte den 65-Jährigen einstimmig.

London. Greg Dyke wird neuer Präsident des englischen Fußballverbandes (FA). Der frühere BBC-Generaldirektor tritt damit die Nachfolge von David Bernstein an. Dyke kündigte unter anderem Veränderungen in der Jugendförderung an.

Der 65-Jährige gab als Reaktion auf seine Wahl seinen Rückzug als Chef des Drittligisten FC Brentford bekannt, der von dem deutschen Trainer Uwe Rösler gecoacht wird. „Als FA-Präsident muss ich neutral sein, deshalb werde ich meine Rolle als Präsident von Brentford aufgeben, was mir sehr fehlen wird“, erklärte Dyke auf der FA-Homepage. Darüber hinaus wird er auch seinen Sitz im Aufsichtsrat der ProSiebenSat1-Group abgeben.

Bernstein erreicht Altersgrenze

Der bisherige Präsident Bernstein musste nach zweieinhalbjähriger Amtszeit aufgrund der Altersgrenze für FA-Präsidenten (70 Jahre) zurücktreten. Die Wahl von Dyke durch den FA-Vorstand war einstimmig erfolgt.

„Fußball war immer ein großer Teil meines Lebens, egal ob es um ein Elf-gegen-Elf am Sonntagmorgen oder um ein Sechs-gegen-Sechs am Donnerstagabend ging“, so Dyke. „Ich bin in einem Haushalt aufgewachsen, in dem mein Vater viel mehr daran interessiert war, ob ich mein Spiel gewonnen hatte, als daran, ob ich meine Prüfungen bestanden hatte.“

Fokus auf den Nachwuchs

Für die Zukunft kündigte Dyke an, dass es eine der wichtigsten Aufgaben der FA sei, „sinnvolle Veränderungen herbeizuführen, die der englischen Nationalmannschaft helfen“. Es sei dafür essentiell, dass die FA Wege finden müsse, mehr jungen und talentierten englischen Fußballern eine Chance bei den Profis zu geben.

Darüber hinaus sei er ein großer Freund des Financial Fair Play, das „einen großen Einfluss haben und hoffentlich zu einem gewissen Grad an finanzieller Vernunft“ führen werde. Dyke beginnt seinen Job als FA-Präsident am 13. Juli.

EURE MEINUNG: Was muss die FA in der Jugendarbeit ändern?

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