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Suarez steht wieder einmal in der Kritik, hat aber einen Fürsprecher. Dieser bricht eine Lanze für den Offensivmann.

Liverpool. Auch einen Tag nach dem FA-Cup Spiel des FC Liverpool bei Fünftligist Mansfield Town wird weiterhin heftig über die entscheidende Szene des uruguayischen Nationalspielers Luis Suarez diskutiert. Das Spiel endete 2:1 für Liverpool, der 25-jährige Stürmer in Diensten der Reds erzielte in der 59. Minute das entscheidende Tor mit der Hand. Das Schiedsrichtergespann erklärte trotz heftiger Proteste des Gegners den Treffer für gültig.

Nachdem sein Trainer ihn bereits unmittelbar nach dem Spiel in Schutz genommen hatte, trat Brendan Rodgers nun erneut vor die Presse, um sich schützend vor seinen Spieler zu stellen.

Gegenüber SkySports erklärte Rodgers: „Luis Suarez ist ein fantastischer Profi. Wir sollten ihm mit mehr Respekt gegenübertreten und uns an ihm und seiner Spielweise erfreuen, solange wir in diesem Land solche Spieler sehen können.“

Kein Kind von Traurigkeit

Luis Suarez war in der Vergangenheit bereits häufiger durch Unsportlichkeiten aufgefallen. Rassistische Äußerungen und die Verweigerung des obligatorischen Handschlags mit Patrice Evra von Manchester United, aber auch die Handabwehr auf der Torlinie beim Viertelfinale der WM 2010 im Spiel Ghana gegen Uruguay sorgten für negative Schlagzeilen.

„Ich möchte mich nur über seine Begabungen äußern. Ich versuche jeden Spieler für jeden Aspekt des Lebens gut zu erziehen und Luis zeigt sich demgegenüber sehr offen“, fuhr Rodgers fort.

Unterdessen entschuldigte sich der Fernsehsender ESPN bei Luis Suarez. Kommentator Jon Champion hatte den Stürmer unmittelbar nach der Szene einen Betrüger genannt.

 

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