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Die FA in England hat am heutige Donnerstag ihr neues Programm gegen Diskriminierung vorgestellt. Es soll helfen die Gewaltbereitschaft in englischen Stadienz zu reduzieren.

London. Die englische Football Association verkündete am Donnerstag ihren neuen „Anti-Discrimination Action Plan“. Der Entwurf sieht vor, die Gewaltbereitschaft in englischen Stadien in Zusammenarbeit mit Vertretern der Fußballverbände, ehemaligen Spielern und Aufklärungskampagnen zu reduzieren.

Der FA-Vorsitzende David Bernstein begrüßte das neue Konzept: „Das ist ein Bekenntnis im Interesse des englischen Fußballs, um zu gewährleisten, dass das Spiel inklusiv und frei von Diskriminierung ist. Nur wenn alle Teile als Summe zusammenarbeiten, werden wir weitere und größere Veränderungen bewirken.“ Für Bernstein hat dieser Entwurf Priorität: „Wir glauben, dass dieser „Action Plan“ eine kollektive Verpflichtung darstellt und dass er die individuellen Vorgänge eindeutig beinhaltet, um in dieser entscheidenden Agenda vorwärts zu kommen.“

FA reagiert

Mit diesem Konzept reagiert die FA auf die diesjährigen Vorfälle im englischen Fußball. Beispielweise sind hier die Auseinandersetzungen zwischen dem Liverpooler Luiz Suarez und Manchester Uniteds Patrice Evra zu nennen. Der Uruguayer wurde 2011 nach rassistischen Aussagen gegenüber Evra für acht Spiele gesperrt.

Beim abermaligen Aufeinandertreffen beider Klubs Anfang diesen Jahres verweigerte Suarez dem Franzosen dann vor der Partie den obligatorischen Handschlag. Anschließend gerieten die beiden im Match öfters aneinander, ehe es zur Halbzeitpause im Kabinengang zu Handgreiflichkeiten kam. Danach entschuldigte sich Suarez bei Evra.

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