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Nachdem es Mitte Oktober in Serbien nach einem U21-Spiel zu Auseinandersetzungen kam, hat die UEFA das Strafmaß festgelegt. Dieses hat die englische FA scharf kritisiert.

London. Der englische Fußballverband FA hat die Strafen der UEFA im Zuge der Ermittlungen nach Krawallen in einem Qualifikationsspiel der U21 zwischen England und Serbien scharf kritisiert. Die Strafen gegen serbische Spieler und Betreuer seien enttäuschend, dazu seien sie von der Bestrafung zweier englischer Spieler überrascht worden.

80.000 Euro Geldstrafe gegen den serbischen Verband

Im Anschluss an das Playoff-Spiel zwischen England und Serbien in Krusevac war es zu Tumulten und handfesten Auseinandersetzungen gekommen. Auslöser waren rassistische Beleidigungen von serbischen Fans gegen Englands Spieler Danny Rose. Die UEFA verurteilte den serbischen Fußballverband zu einer Geldstrafe von 80.000 Euro sowie einem Spiel ohne Zuschauer.

Englischer Verband kritisiert und denkt an Einspruch

Die FA ist vom ausgesprochenen Strafmaß enttäuscht. „Rassismus ist inakzeptabel und wir glauben, dass diese Sanktionen kein starkes Signal senden“, sagte der englische Generalsekretär Alex Horne. Zudem seien die Sperren von einem Spiel gegen Tom Ince und zwei Spielen gegen Steven Caulker ungerechtfertigt. „Die Spieler haben sich, genauso wie die Betreuer, angesichts der Provokationen absolut korrekt verhalten“, erklärte Horne.

Man werde die Begründung der UEFA abwarten und dann gegebenenfalls Einspruch erheben. Ähnliches sagte U21-Trainer Stuart Pearce: „Wir werden die beiden Spieler weiter unterstützen. Sie haben keine aggressive Rolle bei der Auseinandersetzung gespielt und mussten sich verteidigen.“


EURE MEINUNG: Ist die Kritik des englischen Verbands gerechtfertigt?

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