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Der Trainer von Manchester City legt nur wenig Wert auf die Aussagen des „Special One“. Die Enttäuschung über das Ausscheiden aus der Champions League sei aber groß.

Manchester. Roberto Mancini zeigte sich von Jose Mourinhos Aussagen nach dem Champions-League-Spiel zwischen Manchester City und Real Madrid (1:1) am vergangenen Mittwoch nur wenig beeindruckt. Gleichzeitig lobte der Trainer seine Zusammenarbeit mit der Führungsetage des englischen Meisters und sprach über den diesjährigen Meisterschaftskampf in der Premier League.

Mancini kontert Mourinho

„Mourinho ist nicht mein Vorgesetzter. Mourinho will über alles reden, aber mich interessiert nicht was er sagt“, kommentierte Mancini Aussagen des Portugiesen im The Guardian. Der Trainer von Real Madrid sagte nach dem Spiel unter anderem, dass ihm die spanische Presse im Falle eines Ausscheidens in der Gruppenphase der Champions League nicht einmal erlauben würde nach Hause zurückzukehren.

Verein enttäuscht über Champions-League-Aus

Durch das Unentschieden im Etihad Stadium sicherten sich die Madrilenen den Einzug in das Achtelfinale der Champions League. Das Team von Roberto Mancini muss sich dagegen aus dem Turnier verabschieden. Sorgen, dass ihn ein ähnliches Schicksal wie Chelsea-Coach Roberto Di Matteo treffen könnte, der ein Tag zuvor von Klubinhaber Roman Abramowitsch entlassen wurde, macht Mancini sich derzeit keine: „Ich kenne weder Abramowitsch noch die Situation bei Chelsea. Alles was ich dazu sagen kann ist, dass ich über die Zusammenarbeit mit unseren Klubbesitzern und meinem Vorgesetzten (Khaldoon al-Mubarak, Anm. d. Red.) zufrieden bin.“ Und weiter: „Es sind gute Männer, sie verstehen die Situation. Sie wissen, dass es unmöglich ist, jedes Spiel zu gewinnen. Wenn wir verlieren, sind sie enttäuscht, genauso wie ich und die Spieler.“

Der Italiener kann zudem Schadenfreude seitens der Gegner nachvollziehen. Aufgrund der Ressourcen, die Manchester City zur Verfügung stehen, sei dies legitim: „Manchmal ist dem vielleicht so. Aber ich werde hier nicht 20 Jahre lang bleiben. Im Moment bin ich hier und wir sind auf einem guten Weg.“

Meisterschaftskampf zwischen City, United und London

In der Champions League gescheitert, findet der amtierende englische Meister sich in der Premier League momentan auf dem ersten Platz wieder, einen Punkt vor dem Rivalen Manchester United. Die Titelverteidigung wird laut Mancini jedoch nicht einfach sein:„Wir können uns noch verbessern. Ich denke, dass das diesjährige Meisterschaftsrennen schwerer wird. Auch Chelsea wird um den Titel mitspielen.“

Auf die Frage, ob die Doppelbelastung für den Rivalen aus dem Old Trafford ein Vorteil für City sei, antwortet der Trainer: „Vielleicht. Wenn wir im Februar noch an der Spitze sind, könnte es ein Vorteil sein, da Manchester United auch in der Champions League vertreten ist. Aber auch wir wollten uns für das Achtelfinale qualifizieren.“

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