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Die Nominierung von Jack Wilshere stößt bei Arsene Wenger nicht auf Gegenliebe, doch er habe keine andere Wahl. Ebenso findet er die Länderspiele im November überflüssig.

London. Die Berufung des lange verletzten Jack Wilshere vom FC Arsenal in den englischen Kader für das Freundschaftsspiel gegen Schweden sorgt bei seinem Vereinstrainer Arsene Wenger für Unmut.

Roy Hodgsons Berufung von Mittelfeldspieler Jack Wilshere nach 16-monatiger Verletzungspause stößt Arsenal-Coach Arsene Wenger übel auf: „Ich habe keine Wahl. Wenn sie ihn nominieren, nominieren sie ihn. Ich habe einen guten Draht zu Roy Hodgson und wir haben darüber gesprochen. Er kennt meine Bedenken und ich weiß, was in ihm vorgeht“, zitiert ihn die englische Zeitung The Independent.

„Vielmehr ein Gefallen als eine Vorbereitung“

Die Zeitung schreibt, dass Arsenal eine Vereinbarung mit der FA habe, wonach Wilshere lediglich für eine Halbzeit spielen soll. Dennoch ist Wenger unzufrieden: „Ich würde meine Gefühle lieber nicht zum Ausdruck bringen, denn sie sind keineswegs positiv. Ich habe es kommen sehen, das ist alles, was ich dazu sagen kann.“

„Erst einmal hat er sich ja gar nicht bei uns verletzt. Er hat sich mit der Nationalmannschaft verletzt“, so Wenger weiter.

Zudem äußerte der Elsässer Zweifel am Sinn der Terminierung des Testländerspiels: „Ich weiß ehrlich nicht, wie die Länderspiele im November auf die Spiele im Februar vorbereiten können. Im Grunde steht dahinter eine gewisse Politik, vor allem auch weil manche Teams viel reisen müssen. Es ist doch viel mehr ein Gefallen als eine Vorbereitung für die kommenden offiziellen Spiele.“

Neben Wilshere wurde auch Theo Walcott für die Nationalmannschaft berufen, zudem auch deren Teamkollege Carl Jenkinson. Der englisch-finnische Fußballer steht somit vor seinem ersten Einsatz in der A-Elf, nachdem er die Jugendmannschaften Finnlands durchlaufen hat. Zudem wurden Leon Osman (FC Everton), Keeper Fraser Forster (Celtic Glasgow), Abwehrmann Steven Caulker (Tottenham Hotspur), Ryan Shawcross (Stoke City) und das Talent Raheem Sterling (FC Liverpool) erstmals nominiert beziehungsweise stehen vor ihrem Debüt in der A-Nationalmannschaft.

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