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Nach seinem „Sorry“ beim FA-Boss darf Ashley Cole wieder für England spielen

David Bernstein hat bestätigt, dass jetzt nur noch Roy Hodgson über die Nominierung des Linksverteidigers entscheiden wird, nachdem Ashley Cole „wirkliche Reue” gezeigt hat.

London. Ashley Cole steht für das England-Länderspiel gegen San Marino am Freitagabend zur Verfügung. Zuvor hatte er sich bei FA-Boss David Bernstein für seine vulgären Twitter-Attacken entschuldigt.

Beweise für Unschuld mussten erbracht werden

Der Linksverteidiger des FC Chelsea benutzte das soziale Netzwerk am Freitag, nachdem die Justiz seine Glaubwürdigkeit in Frage gestellt hat. Vor Gericht mussten Beweise für die Unschuld von Teamkollege John Terry gefunden werden, der sich vor einer unabhängigen Behörde wegen angeblicher rassistischer Äußerungen gegenüber Anton Ferdinand verantworten musste.

Reue für die Twitter-Angriffe

Cole schrieb in seinen Twitter-Account: „Hahahaha, gut gemacht FA, Hab ich wirklich gelogen, ihr Haufen von Deppen.“ Cole, der diesen Eintrag später löschte und sich „uneingeschränkt“ in einer offiziellen Aussage entschuldigte, wurde in den Kader der „Three Lions“ für die kommenden WM-Qualifikationsspiele gegen San Marino und Polen aufgenommen und bleibt damit ein Teil von Roy Hodgsons Team für die nächsten beiden Länderspielauftritte.

Nun liegt die Entscheidung bei Hodgson

Bernstein bestätigte im Gespräch mit BBC Radio 5 Live, dass sich Cole persönlich bei ihm am Montagabend entschuldigt hat und „frei ist, um wieder für England spielen zu können.“ Einzig Nationaltrainer Roy Hodgson hat nun die Entscheidungsgewalt über eine mögliche Nominierung des erfahrenen Außenverteidigers.

„Es tat ihm wirklich sehr leid"

So erklärte Bernstein gegenüber BBC: „Er hat sich schon am Freitag bei mir entschuldigt und er kam gestern Abend zu mir, um sich bei mir persönlich zu entschuldigen. Er zeigte echte Reue. Es tat ihm wirklich sehr leid. Er hat die Möglichkeit, in den nächsten Partien für England zu spielen. Es liegt am Trainer, ob er berufen wird oder nicht.“

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