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Andre Villas-Boas ist neu und ambitioniert. Mit Tottenham will er Erfolge feiern und dazu plant er fest mit Rafael van der Vaart und sieht Luka Modric kurz vor einem Wechsel.

PREMIER LEAGUE
2012/13
DER ERSTE SPIELTAG (18.-20. AUGUST)
FC Arsenal - AFC Sunderland
FC Everton - Manchester United
FC Fulham - Norwich City
Manchester City - FC Southampton
Newcastle United - Tottenham Hotspur
Queens Park Rangers - Swansea City
FC Reading - Stoke City
West Bromwich Albion - FC Liverpool
West Ham United - Aston Villa
Wigan Athletic - FC Chelsea
London. Andre Villas-Boas ist der neue starke Mann an der Seitenlinie der Tottenham Hotspurs. Er plant die kommende Saison in der Premier League ganz klar mit Rafael van der Vaart und wird wohl auf Luka Modric verzichten müssen.

„Ich zähle im Moment ganz auf van der Vaart“

Es war nicht ganz sicher, ob der niederländische Mittelfeldstratege in das System von Villas-Boas passt. Auch der erste Neue, Gylfi Sigurdsson, ein offensiver Mittelfeldspieler ließen Zweifel aufkommen, doch er soll bleiben. Da ein Wechsel des kroatischen EM-Stars Modric sehr wahrscheinlich ist und nur noch eine Frage der Zeit scheint, will der Portugiese van der Vaart unbedingt halten: „Ich zähle im Moment ganz auf van der Vaart“, sagte der Trainer The Sunday Telegraph.

„Luka wird schon seit zwei Spielzeiten gejagt“

Luka Modric ist heiß begehrt, dass weiß auch sein neuer Trainer: „Es ist ganz anders als bei van der Vaart. Luka wird schon seit zwei Spielzeiten von anderen Klubs gejagt und er zieht auch weiterhin das Interesse auf sich. Wir müssen nun nur aufpassen, dass die Interessen des Klubs gewahrt bleiben, aber das macht der Vorstandsvorsitzende.“



„Er weiß genau was er macht“

Genau dieser Vorstandsvorsitzende, Daniel Levy, war ausschlaggebend für den Wechsel des Portugiesen an die White Hart Lane. Levy ist für sein Verhandlungsgeschick bekannt und so konnte er nicht nur Villas-Boas überzeugen. „Ich habe ihn getroffen und habe gesehen, wie er den Klub führt und welche Ideen er verfolgt. Er weiß genau was er macht, er ist eine Person, die sehr viel von Fußball versteht. Genau dies gab mir die Gewissheit, die ich brauchte, um etwas aufbauen zu können“, gestand er dem englischen Blatt.

Doch auch die Tradition des englischen Klubs erfreute den Portugiesen. In Chelsea war es eine andere Art als in Tottenham. „Hier ist es ein anderer Zusammenhalt im Klub. In Tottenham gibt es viel Tradition, was ich noch lernen muss, aber auch genauso bewundere. Chelsea hat seine eigene Tradition, die sich aber nach 2003 enorm verändert hat“, so Villas-Boas über seinen neuen Klub.



„Der Verein ist viel wichtiger als ich“

Andre Villas-Boas hat große Ziele mit Tottenham. So will er ähnliche Erfolge erreichen, wie es Klublegende Bill Nicholson tat. Der ehemalige Spieler und Trainer erreichte mehrmals das Finale des Pokals der Pokalsieger, welches 1963 auch gewonnen werden konnte. Neben den Erfolgen im FA-Cup gehören auch Meisterschaftserfolge auf sein Konto. „Man kann nicht sagen, dass sie das Barcelona Englands wären, doch hier gibt es eine wundervolle Geschichte von attraktivem Fußball und Bill Nicholson hat uns diese Nachricht des schönen Fußballs hinterlassen. Genau das möchte ich auch erreichen“, sagt Villas-Boas zu seinen Ambitionen.

Unlängst hatte der ehemalige Trainer Harry Redknapp gesagt, man könne mit dieser Mannschaft um den Titel spielen. Daran wird wohl auch der neue Coach gemessen werden: „Der Verein ist viel wichtiger als ich und ich versuche ihn zu Erfolgen zu führen. Man erwartet keinen neunten oder zehnten Platz, sondern eine gute Platzierung, das kann ich akzeptieren“, erklärt der Trainer.

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