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Terry-Verhandlung beginnt nach angeblicher Rassismus-Beleidigung gegen Anton Ferdinand

Nach der öffentlichen Debatte und den Anschuldigungen, die nach einem Premier-League-Spiel im letzten Oktober gemacht worden sind, muss er sich nun vor Gericht verantworten.

London. Die Verhandlung von Chelsea-Defensivspieler John Terry wegen seiner angeblichen rassistischen Beleidigung gegenüber Queens-Park-Rangers-Verteidiger Anton Ferdinand hat am Montag begonnen.

Terry bestreitet die Vorwürfe

Die Äußerungen, welche der ehemalige englische Kapitän heftigst bestreitet, wurden vermeintlich während des Premier-League-Aufeinandertreffens zwischen den beiden Rivalen aus London im Stadion an der Loftus Road gemacht. Im Oktober 2011 hatten die Rangers gegen den favorisierten FC Chelsea mit 1:0 gewonnen.

Capello-Rücktritt wegen angeblichen Rassismusskandal

Terry war anschließend mit schweren öffentlichen Vorwürfen wegen dieser angeblichen Beleidigung belastet worden, auf die der Anwalt des 31-Jährigen Terry im Februar antwortete, indem er seinen Mandanten für nicht schuldig erklärte. Wenn Terry jedoch verurteilt werden sollte, droht ihm eine maximale Bestrafung in Höhe einer Geldstrafe von 2,700 Euro für eine Straftat, für die er schon das Kapitänsamt von England verloren hat. Davor führte diese Episode auch direkt zum Rücktritt von Fabio Capello.

Können Chelsea-Spieler Terry entlasten?

Der Verhandlungsstart hatte sich verzögert, nachdem mehrere Chelsea-Spieler bei der EM 2012 teilgenommen hatten. Diese sollen Terry entlasten und hätten an einer vorherigen Sitzung nicht teilnehmen können. Die Verhandlung wird in Westminster stattfinden und voraussichtlich fünf Tage dauern.

Liverpools Suarez wurde bestraft

Der englische Fußball-Verband hat in diesem Jahr schon Liverpools Luis Suarez für acht Spiele gesperrt und dem Stürmer eine Geldstrafe in Höhe von 45.000 Euro aufgebrummt, nachdem er wegen seinem Fehlverhalten schuldig gesprochen worden war. Der Nationalspieler aus Uruguay hatte nach Ansicht des Verbandes „beleidigende Worte“ gegenüber Manchester Uniteds Patrice Evra geäußert.

 
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