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Ende 2009 hätte Paul Scholes nicht vermutet, dass er in diesem Jahr seine Stiefel weiter für Manchester United geschnürt. Im Gegenteil, der bald 36-jährige wollte seine Schuhe an den Nagel hängen.

(fab) Manchester. Vor knapp einem Jahr war Paul Scholes nicht gut in Schuss. Der Mittelfeldspieler von Manchester United hätte damals nicht gedacht, dass er heute noch in der Premier League aktiv ist. Angesichts seiner Vorstellungen in dieser Spielzeit dürfen Coach Sir Alex Ferguson und die Fans der „Red Devils“ froh sein, dass der 35-jährige sich nochmals um entschied.

Schwache Form als Grund für Rücktrittsgedanken


Im Gespräch mit MUTV verriet der ehemalige englische Nationalspieler: „Um die Weihnachtszeit des vergangenen Jahres hätte ich nicht geglaubt, dass ich in dieser Saison noch aktiv bin. Ich habe damals einfach nicht gut genug gespielt. In der Saison davor fiel ich verletzt für drei Monate aus. Meine Form war danach nicht toll und das hat sich bis Weihnachten des letzten Jahrs hingezogen.“

„Was soll ich dann noch hier?“


Sir Alex Ferguson überzeugte ihn schließlich, doch noch ein Jahr dranzuhängen. Für Scholes ist die Leistung dabei aber immer der entscheidende Faktor: „Ich habe zu der Zeit nicht besonders viel Einsatzzeit bekommen. Aber man muss spielen, um in die Stammformation zu kommen. Ich setzte die Messlatte für mich selbst hoch an und ich will immer das Gefühl haben, dass ich der Mannschaft helfe. Wenn mir das nicht mehr gelingt, was soll ich dann noch hier?“

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