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Alex Zorniger reagierte entsetzt auf die Übergriffe einiger mitgereister Rostocker Fans und vergriff sich zunächst in der Wortwahl. Später ruderte er zurück.

Leipzig. Das Drittligaspiel zwischen RB Leipzig und Hansa Rostock (1:2) hat nicht nur einen Zuschauerrekord für die laufende Saison gebracht. Einige der 23.421 Fans haben leider vor dem Anpfiff auch vor dem Stadion und in der Stadt randaliert. RB-Trainer Alex Zorniger reagierte entsetzt und vergriff sich zunächst in der Wortwahl.

"Ich hoffe mal, dass die Volltrottel, die heute Nacht die Geschäftsstelle eingeschlagen haben und auch in der Innenstadt für Randale gesorgt haben, auf der Fahrt an die Ostsee weiterfahren und dort ertrinken", hatte Zorniger nach der 1:2-Niederlage in der MDR-Sendung Sport im Osten gesagt.

Zorniger revidiert

Am Sonntag entschuldigte sich der 46-Jährige via Bild: "Der Support der Hansa-Fans im Stadion war toll." Er habe allerdings darauf hinweisen wollen, "das dass, was draußen passiert ist, kein Kavaliersdelikt ist. Die Worte waren allerdings direkt nach dem Spiel sicher viel zu emotional gewählt. Das tut mir leid."

In der Nacht zum Samstag hatten Rostocker Hooligans die Scheiben des RB-Fanshop eingeschlagen, am Spieltag selbst 22 Polizisten mit Flaschen und Pyrotechnik verletzt. Weiterhin verschafften sich rund 200 Rostocker Zugang zur Red-Bull-Arena, indem sie eine Einlasskontrolle demolierten.

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