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Schlusslicht in der dritten Liga und finanzielle Probleme: Bei Wacker Burghausen bleibt die Lage angespannt. Sogar das Geld für ein Trainingslager im Winter fehlt.

Burghausen. Sportlich läuft es für Schlusslicht Wacker Burghausen in der dritten Liga schlecht, und auch finanziell bleibt die Lage bei den Oberbayern weiter angespannt. Sogar für ein Trainingslager im Winter fehlt dem Klub das Geld.

"Es sieht so aus, als würden wir in Burghausen bleiben", sagte Geschäftsführer Florian Hahn angesichts der finanziellen Lage der Passauer Neuen Presse. Schon vor einigen Wochen hatte er beim Aufsichtsrat deshalb vorgesprochen. Die Antwort kam prompt: Ohne externen Sponsor sei kein Trainingslager möglich.

Trainer Uwe Wolf sieht das bisher entspannt: "Ich beschäftige mich nur mit den sechs Spielen, die wir vor der Winterpause haben." Ein schnee- und eisfreies Trainingslager im Süden wäre dem Chefcoach aber ohne Zweifel deutlich lieber.

"Keine finanziellen Puffer mehr"

Für mindestens 25 000 Euro, so rechnet Hahn, sei das realisierbar. Selbst diese verhältnismäßig kleine Summe sei für den Verein derzeit aber nicht zu stemmen: "Wir haben keine finanziellen Puffer mehr."

Schon vor der Saison war lange Zeit unklar, ob Wacker den Profibetrieb aufrechterhalten kann. Nur durch drastische Einsparungen konnten die Salzacher in der dritten Liga bleiben. Mit zwölf Punkten ist der SVW als Tabellenletzter derzeit drei Punkte von den Nichtabstiegsrängen entfernt.

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