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Der Stuttgarter Sportdirektor unterstellt dem Drittligisten, zwei Zwölfjährige aus der VfB-Jugend abwerben zu wollen. Die Leipziger sprechen lediglich von einem Besuch der Spieler.

Stuttgart. Der VfB Stuttgart ist für seine erstklassige Jugendarbeit bekannt. Dass Drittligist RB Leipzig nun angeblich versucht hat, zwei zwölfjährige Talente der Schwaben abzuwerben, hat Manager Fredi Bobic zu einem Rundumschlag veranlasst. Von Leipziger Seite folgte prompt das Dementi. Demnach wollten die Spieler nur ihren alten Trainer besuchen.

"Es geht um Zwölfjährige, die hier abgeworben werden sollen. Es ist absolut unverantwortlich, Kinder in diesem Alter ohne Not aus ihrer gewohnten Umgebung zu reißen", sagte Bobic zu Bild. Auslöser war das Angebot des Drittligisten an die beiden Stuttgarter U-13-Spieler Luca Piljek und Melvin Ramusovic, in Leipzig zu trainieren.

Dort sind die früheren VfB-Mitarbeiter Frieder Schrof und Thomas Albeck seit Januar 2013 für die Leitung des Nachwuchsbereichs zuständig. Schrof dementierte Bobic' Anschuldigung allerdings sogleich: "Es ist haarsträubend zu glauben, dass wir bereits in dieser Altersklasse Talente abwerben wollen."

Trainerbesuch in Leipzig?

Vielmehr verwies der 58-Jährige darauf, dass die beiden Spieler ihren im Sommer nach Leipzig gewechselten Ex-Trainer Aljoscha Spilevski "in den Herbstferien von Baden-Württemberg besuchen wollten".

Demnach hätten die beiden Zwölfjährigen selbst in Leipzig angefragt, ob sie "mal mittrainieren" dürfen. Der VfB habe jedoch sein Einverständnis verweigert. Für Schrof ist damit "das Thema auch erledigt. Absurd, etwas anderes zu behaupten."

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