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Am Rande des Drittligaspiels zwischen dem MSV Duisburg und dem 1. FC Saarbrücken kam es zum Streit zwischen den Gruppen. Die Hooligans fühlten sich durch ein Banner provoziert.

Duisburg. Weil sie sich offenbar von einem Banner provoziert fühlten, haben Hooligans der rechtsgerichteten Gruppe "Division Duisburg" am Rande des Drittligaspiels zwischen dem MSV Duisburg und dem 1. FC Saarbrücken (3:3) am Samstag MSV-Ultras der Gruppe "Kohorte" angegriffen. Die Polizei musste die Kontrahenten trennen.

Nach Spielende war es laut Informationen von derwesten.de auf der Kruppstraße in Duisburg zu den gewaltsamen Ausschreitungen gekommen. Nach Augenzeugenberichten attackierten rund 15 vermummte Hooligans kurz vor 16 Uhr die etwa 50-köpfige "Kohorte"-Gruppe. Die Polizei schritt mit Reizgas und Schlagstöcken ein, es kam zu mehreren Verletzten. Die Ermittlungen laufen noch.

Spruchband als Auslöser

Anlass der Auseinandersetzungen war offenbar ein Spruchband der MSV-Ultras, mit dem gegen ein Verbot linker Ultras im Stadion von Eintracht Braunschweig protestiert wurde.

Derartige Plakate wurden in den vergangenen Wochen in mehreren Stadien gezeigt, nachdem die Braunschweiger Gruppe dem Vernehmen nach von rechten Hooligans angegriffen und anschließend vom eigenen Verein aus dem Stadion ausgesperrt worden war.

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