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Hansa Rostock distanziert sich von einem „menschenverachtenden“ Plakat der eigenen Fans. Einen ähnlichen Vorfall gab es auch bei Rot-Weiß Essen.

Rostock. Drittligist Hansa Rostock hat sich für ein Banner entschuldigt, das einige Fans beim 0:0 gegen Darmstadtam vergangenen Wochenende im heimischen Stadion gezeigt hatten. Darauf wurde der Absturz eines Polizeihubschraubers in Berlin, bei dem ein Polizist ums Leben kam und weitere Personen verletzt wurden, verhöhnt.

„Wir bedauern und schämen uns für dieses Transparent in höchstem Maße und möchten uns dafür bei allen Angehörigen der Unfallopfer sowie bei allen zu Recht Entrüsteten in aller Form entschuldigen“, heißt es in der Stellungnahme des Vereins. Die Botschaft sei „peinlich“ und „menschenverachtend“ gewesen.

Verein will reagieren

„Natürlich kann man sachlich und argumentativ in einem persönlichen Austausch seriös über Angemessenheit und Verhältnismäßigkeit einzelner Polizeimaßnahmen diskutieren. Solch ein anonym in die Welt gesetztes Transparent ist jedoch pietätlos“, heißt es weiter. Man wolle sich mit dem Vorfall auseinandersetzen und „angemessen handeln”.

Ähnlicher Vorfall in Essen

Einige Fans von Rot-Weiss Essen hatten während des Regionalligaspiels gegen die zweite Mannschaft des 1. FC Köln am Samstag ein ähnliches Plakat gezeigt, das die Opfer des Unfalls verhöhnte. Auch die Essener hatten sich umgehend von dem Spruchband distanziert und den Schöpfern mit Stadionverboten gedroht.

EURE MEINUNG: Wie sollte man die Schuldigen bestrafen?

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