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Die Stuttgarter Kickers müssen für das Heimspiel gegen Hansa Rostock wohl in die Arena des VfB Stuttgart umziehen. Das stößt aber auf Kritik im Verein.

Stuttgart. Nach dem Willen der Stadt Stuttgart sollen die Stuttgarter Kickers ihr Spiel gegen den Karlsruher SC am 29. September in der Dritten Liga nicht im heimischen Waldaustadion austragen.

Wie der Fußball-Drittligist am Donnerstag mitteilte, hält Landespolizeipräsident Wolf Hammann die Partie für ein sogenanntes „High-Risk“-Spiel. Dabei verweist die Polizei den Angaben zufolge auf gewalttätige Ausschreitungen von Hooligans des KSC in der jüngsten Zeit und auf andere Veranstaltungen, die parallel in Stuttgart stattfinden und Polizeikräfte erfordern.

Kickers wehren sich

Die Stuttgarter Bürgermeisterin Susanne Eisenmann habe deshalb die Kickers dazu aufgefordert, mit dem VfB Stuttgart über eine Verlegung des Spiels in die große Arena des VfB zu beraten. Dagegen wehren sich die Kickers.

Am Sonntag gegen BVB II

„Sollte es tatsächlich so sein, dass wir gegen den Karlsruher SC nicht im Gazi-Stadion spielen können, würde das für uns organisatorisch wie auch finanziell einen immensen Kraftakt bedeuten“, sagte Kickers-Präsident Rainer Lorz. Am Sonntag müssen die Kickers aber zunächst bei den Amateuren von Borussia Dortmund antreten, die ihr Heimspiel gegen Hansa Rostock übrigens auch nicht in der Kampfbahn Rote Erde austragen dürfen, sondern in den benachbarte Signal-Iduna-Park umziehen müssen.

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