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Der Gastgeber hatte nach Randalen Berufung eingelegt, muss sich nun jedoch endgültig mit dem Urteil abfinden.

Karlsruhe. Das Drittligaspiel zwischen dem Karslruher SC und dem VFL Osnabrück am 8. August wird ohne Zuschauer stattfinden. Fans der Badener hatten im Relegationsspiel für Ausschreitungen gesorgt - der Verein muss nun mit den Konsequenzen leben.

Randale nach Niederlage

Karslruhe musste nach einer Niederlage nach Hin- und Rückspiel gegen Jahn Regensburg den bitteren Abstieg hinnehmen. Einige Fans des Traditionsvereins wollten sich jedoch nicht damit abfinden, stürmten das Spielfeld, zündeten Pyrotechnik an und attackierten Ordner. Die Ausschreitungen dauerten mehrere Stunden an. Auch der Gästebereich und die Geschäftsstelle waren Ziele der Gewalttätigen.

Insgesamt wurden mehr als 70 Menschen verletzt, darunter 19 Polizeibeamte. 120 Personen wurden dagegen in Gewahrsam genommen, gegen viele Anhänger wurde Stadionverbot verhängt.

Sperre bleibt bestehen

Das Sportgericht Deutschen Fußball-Bundes verhängte daraufhin unter anderem die Strafe, dass das nächste Heimspiel des KSC vor leerer Tribüne stattfindet.

Anfang Juli hatte Karlsruhe jedoch Berufung eingelegt und auf Zuschauer am 8. August gegen den VFL Osnabrück gehofft, das Sportgericht lehnte am Donnerstag jedoch den Einspruch ab, sodass die Begegnung wie geplant vor leeren Rängen gespielt wird.

Direkter Wiederaufstieg?

Karlsruhe erlebte in den vergangenen Jahren einen fast dramatischen Abstiege, vor wenigen Jahren spielte man noch in der Bundesliga.

In die neue Saison ist man erneut schwach gestartet, nach zwei Spielen stehen nur zwei Punkte auf dem Konto. Dennoch hofft man auf den direkten Wiederaufstieg in die zweite Bundesliga.

EURE MEINUNG: Schafft Karlsruhe den Aufstieg?

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