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Helmut Schulte hat sich den Job-Einstieg als neuer Sportvorstand der Düsseldorfer wohl anders vorgestellt. Sein designierte Vorgänger weigert sich offenbar zu gehen.

Düsseldorf. Der Einstand von Helmut Schulte als neuer Sportvorstand bei Fortuna Düsseldorf scheint wohl ein sehr wilder zu werden. Eine ursprüngliche Vereinbarung zwischen Schulte und dem Verein wird offenbar von Wolf Werner ignoriert.

Laut einer Erklärung des Aufsichtsrates vom 9.November 2013 war für Helmut Schulte eine Einarbeitungszeit unter dem  aktuellen Sportvorstand Wolf Werner bis zum 31. März geplant. Bis dahin sollte Werner hauptverantwortlich für das Ressort bleiben, mit Ausnahme der Kaderplanung.

Diese befindet sich seit dem 1. Januar unter der Leitung von Schulte. Der 56-Jährige muss sich nach Bild-Informationen jedoch auf einiges gefasst machen.

"Ich bleibe bis Ende Juni im Amt"

Werner denkt demnach gar nicht an ein frühzeitiges Aufhören. "Ich weiß gar nicht, was alle erzählen und schreiben. Ich bleibe bis Ende Juni im Amt und übergebe erst dann an meinen Nachfolger", wird der 71-Jährige zitiert.

Laut dem Vorstandsvorsitzenden der Fortuna, Peter Frymuth, sei Werner vom Aufsichtsrat bis zum Saisonende bestellt, sodass offenbar selbst dem Vorstand die Hände gebunden sind. Doch warum Werner sich nicht an die Vereinbarung halten möchte, bleibt weiter ein Rätsel.

Helmut Schulte war letztes Jahr bei Rapid Wien als Sportdirektor tätig, nachdem er den FC St. Pauli im Mai 2012 verlassen hatte. In Düsseldorf erhielt er einen Vertrag bis 2016.

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