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Das erste Derby zwischen Köln und Düsseldorf seit fast 15 Jahren steht an. Die Fans beider Teams können es kaum erwarten. Auch die Trainer der Klubs freuen sich darauf.

Köln. Das erste Rheinderby zwischen dem 1. FC Köln und Fortuna Düsseldorf seit fast 15 Jahren steht an. Die Fans können es kaum erwarten. Auch die Trainer der Klubs Peter Stöger und Mike Büskens freuen sich auf dieses besondere Spiel.

Für den Österreicher Stöger ist es zudem das erste Pflichtspiel als FC-Coach vor den eigenen Fans. "Für mich war vom Start weg klar, dass das erste Heimspiel etwas Besonderes sein wird. Ich will vorher die Stimmung aufsaugen",  so der 47-Jährige gegenüber dem Express, der im Vorfeld der Partie beide Trainer interviewte. Auch für Mike Büskens ist es ein spezielles Spiel. "Ein Derby, auf welcher Ebene auch immer, zieht die Leute in den Bann und weckt Emotionen."

Sport im Vordergrund

Trotz aller Rivalität und Anspannung ist es beiden wichtig, dass es ein friedliches Derby wird und der Sport im Mittelpunkt steht. "Ich war immer froh, wenn Derbys sportlich hochklassig waren und es friedlich blieb", betonte Stöger.

Büskens stimmte seinem Kollegen in diesem Punkt zu. "Grundsätzlich sind alle Derbys das Salz in der Suppe, wobei man immer aufpassen muss, dass man bei aller Emotionalität nicht übersteuert. Klar ist, dass beide Vereine das Ziel haben, dieses Spiel zu gewinnen und dafür viel investieren werden. Aber vor und nach dem Spiel gibt man sich die Hand und es geht weiter."

Spieler wissen worum es geht

Die Akteure auf dem Feld sind für ein solches Derby ohnehin heiß, die Trainer müssen ihr Jungs nicht extra motivieren. "Vor so einem Spiel braucht man nicht viel zu sagen. Alle, die in der Kabine sitzen, haben dieses Gefühl, dass das jetzt ein ganz besonderes Spiel ist", so Stöger. Für seinen Gegenüber wird auch der Kopf über den Ausgang des Spiels entscheidend sein. "Wir brauchen kühlen Kopf und heißes Herz", so der 45-jährige Trainer der Fortunen.

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