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Der neue Torhüter von Fortuna Düsseldorf hat über ein Karriereende nachgedacht. Mittlerweile fühlt er sich aber wieder wohl und peilt mit seinem neuen Verein den Aufstieg an.

Düsseldorf.Michael Rensing hat in einem Interview eingestanden, nach seinem Vertragsende beim FC Bayern München über ein vorzeitiges Karriereende nachgedacht zu haben. Bei Fortuna Düsseldorf will er jetzt aber wieder angreifen und die Mannschaft im Kampf um den Aufstieg unterstützen.

Im Gespräch mit der Bild sagte Rensing über das halbe Jahr ohne Profivertrag nach seinem Abschied vom FC Bayern: "Das war eine sehr schwere Zeit, in der ich überlegt habe, wie meine Zukunft ohne Fußball sein könnte. Ich wusste ja nicht, wie es für mich weitergeht." Er habe sich dann aus dem mentalen Loch gekämpft, "sehr hart an mir gearbeitet und die Freude am Fußball wiedergefunden".

Ein "Glücksfall" sei dabei sein Engagement beim 1. FC Köln gewesen. "Ich hatte dort wunderschöne zwei Jahre. Aber nach dem Abstieg wollte man dort einen Umbruch und ich musste mich neu orientieren", erklärte der 29-Jährige.

Zweite Liga ist "neue Erfahrung"

Nach seinem Wechsel von Bayer Leverkusen zu Fortuna Düsseldorf spielt der Torhüter in der kommenden Saison zum ersten Mal in der zweiten Liga. Eine Herausforderung, die der 29-Jährige gerne annimmt: "Das ist eine neue Erfahrung. Hier habe ich mit der Mannschaft die Aufgabe, wieder aufzusteigen. Dabei möchte ich dem Team mit meiner Erfahrung helfen."

Rensing spielte von 2003 bis 2010 für den FC Bayern und galt lange als potenzieller Nachfolger von Oliver Kahn. Nachdem er sich unter den Trainern Jürgen Klinsmann und Louis van Gaal nicht gegen Hans-Jörg Butt durchsetzen konnte, musste der Torhüter allerdings den Verein verlassen. Erst im Dezember 2010 fand Rensing mit dem 1. FC Köln einen neuen Arbeitgeber.

EURE MEINUNG: Kann Rensing sich bei der Fortuna einen Stammplatz erarbeiten?

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