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Klubpräsident Scholz springt beim VfR Aalen mit einer Bürgschaft über sechs Millionen Euro in die Bresche. Fraglich ist jedoch der Verbleib von Trainer Ralph Hasenhüttl.

Aalen. Die Lizenz von Zweitligist VfR Aalen ist gesichert. Klubpräsident Berndt-Ulrich Scholz übernimmt die von der DFL zur Lizenzerteilung geforderte Bürgschaft in Höhe von sechs Millionen Euro. Fraglich ist jedoch, ob Trainer Ralph Hasenhüttl bei den Schwaben bleibt, die in der 2. Bundesligaals Aufsteiger einen starken neunten Platz erreicht haben.

"Wir haben sportlich viel mehr geleistet als man uns zugetraut hat", sagte Ralph Hasenhüttl nach dem letzten Saisonspiel des VfR Aalen bei 1860 München dem Kicker. Zur Frage, ob er selbst seinen bis 2014 laufenden Vertrag erfüllen werde, wollte sich der 45-Jährige allerdings "noch nicht äußern".

Entscheidung liegt bei Hasenhüttl

Bis zum 31. Mai möchte Hasenhüttl seine Entscheidung der Vereinsführung mitteilen. VfR-Präsident Berndt-Ulrich Scholz: "Wir werden ihn nicht zwingen. Die Entscheidung liegt bei ihm." Der Aalener Erfolgstrainer wurde zuletzt unter anderem bei Erstligist Werder Bremen als Nachfolger von Thomas Schaaf gehandelt.

Seit Montag scheint der sportlich längst feststehende Klassenerhalt auch finanziell gesichert. Wie die "Schwäbische Post" berichtet, hat sich Präsident Scholz bereit erklärt, die geforderte Bürgschaft von rund sechs Millionen Euro mangels Unterstützung auch ganz allein zu übernehmen. Scholz: "Ich bin sehr guter Dinge, dass wir es schaffen." Der Unternehmer weiter: "Wenn es so kommt, werde ich mich außerdem verpflichten, für ein weiteres Jahr Präsident des VfR Aalen zu bleiben. Das will die DFL so."

Millionenloch im neuen Etat

Doch neue Sorgen stehen den Aalenern bereits ins Haus: Nicht zuletzt weil sich Trikot- und Hauptsponsor Imtech zur kommenden Saison zurückzieht, klaffe im neuen Etat bereits jetzt ein Millionenloch.

VfR-Präsident Scholz zeigte sich "maßlos enttäuscht" von der lokalen Wirtschaft. Der 73-Jährige: "Es ist nicht ein namhafter Industriebetrieb dabei. Es ist wirklich schade, dass wir hier alleine gelassen werden. Schließlich profitieren alle davon, dass der VfR Aalen in der 2. Bundesliga spielt."

EURE MEINUNG: Kann sich Aalen auch finanziell in der zweiten Liga etablieren?

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