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Seit letzten Sonntag ist es offiziell: Hertha steht als erster direkter Aufsteiger in die 1. Bundesliga fest. Das Ziel wird es sein, sich in der obersten Spielklasse zu etablieren.

Berlin. Nach dem erneuten Wiederaufstieg von Hertha BSC in die Bundesliga kann nun in aller Ruhe die nächste Saison geplant werden. Mit dem Sieg am vergangenen Sonntag im heimischen Olympiastadion gegen den SV Sandhausen machten die Berliner unter dem niederländischen Trainer Jos Luhukay bereits vier Spieltage vor Saisonende, also sogar einen Spieltag früher als beim Aufstieg vor zwei Jahren, alles klar. Nun gilt es, mit einer sorgfältigen Planung der nächsten Saison den sofortigen Wiederabstieg zu vermeiden.

Die Hertha in den letzten Jahren eine Fahrstuhlmannschaft

Nach einer tollen Saison 2008/09, die mit dem vierten Platz und der Europa-League-Qualifikation endete, folgte nur ein Jahr später der große Schock. Im Mai 2009 stand Hertha BSC mit nur 24 Punkten aus 34 Spielen als desolater Absteiger fest. Bereits ein weiteres Jahr später stiegen die Berliner unter Trainer Markus Babbel schon drei Spieltage vor Schluss souverän auf. Nach einer turbulenten Saison 2011/12 dann der erneute Schock. Zum zweiten Mal in drei Jahren mussten die Hauptstädter die neue Saison in der 2. Bundesliga in Angriff nehmen. Da die Herthaner bereits in der nächsten Saison wieder im Oberhaus Fußball spielen werden, kann bei den Berlinern getrost von einer Fahrstuhlmannschaft gesprochen werden. Nun sollte man versuchen, diesen Fahrstuhl endlich zum Stillstand zu bringen.

Verträge von Ronny und Lustenberger verlängert

Die Planung für die nächste Saison läuft bei den Hauptstädtern auf Hochtouren. In den letzten Wochen konnte Geschäftsführer Michael Preetz den Vertrag von zwei Leistungsträgern wie Fabian Lustenberger und Ronny bis 2017 verlängern. Vor allem die Vertragsverlängerung von Ronny, Herthas brasilianischem Top-Scorer der laufenden Saison (16 Tore, 13 Assists), war alles andere als voraussehbar. Der 26-jährige brasilianische Freistoßspezialist soll kurz vor der Unterschrift bei einem anderen Bundesligaverein gestanden haben. Eine weitere positive Nachricht für alle Hertha-Fans im Hinblick auf die nächste Saison ist die Genesung von Jungnationalspieler Pierre-Michel Lasogga. Der junge Stürmer hatte sich Ende letzte Saison das Kreuzband gerissen, scheint jedoch nach tollen Leistungen vollständig genesen und sorgte letzten Sonntag mit seinem Tor für den entscheidenden Hertha-Sieg.  

Faktor Jos Luhukay

Es kommt noch hinzu, dass der Niederländer Jos Luhukay weiß, wie man seine Mannschaft vor dem direkten Wiederabstieg bewahrt. Das Kunststück gelang ihm nämlich letzte Saison mit dem FC Augsburg, als die sich gegen alle Erwartungen bereits ein Spiel vor Saisonende aus dem Abstiegskampf verabschiedeten. Nun darf einfach nicht derselbe Fehler passieren wie vor zwei Jahren mit Markus Babbel. Damals war der Trainer nach einer anständigen Vorrunde wegen Meinungsverschiedenheiten mit dem Klub weggegangen, was eine katastrophale Rückrunde eingeleitet hatte.

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