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Das Theater bei 1860 München nimmt kein Ende. Inzwischen ist auch Trainer Alexander Schmidt genervt. Seinen Aufpasser nimmt er jedoch kaum ernst.

München. Alexander Schmidt, Trainer der TSV 1860 München, ist genervt von den öffentlichen Querelen in und um seinen Verein. Mittlerweile sei auch die Mannschaft durch die Unstimmigkeiten zwischen Investor Hasan Ismaik und dem Vorstand abgelenkt.

Nach den Differenzen zwischen Ismaik und dem Vorstand - Ismaik forderte jüngst die Entlassung von Sportdirektor Florian Hinterberger und stellte mit Hassan Shehata einen Aufpasser auf Trainer Schmidt ab - meldete  sich nun der Coach selbst zu Wort.

„18 von 18 Bundesligatrainern würden in so einer Situation öffentlich immer sagen, dass es ihnen nichts ausmacht. Aber das sind doch die normalen Floskeln", zitiert die Münchner Abendzeitung Schmidt.

Schmidt: Hick-Hack ist eine Belastung

Dann ließ er seinem Unmut freien Lauf: „Es ist jetzt ein Punkt erreicht, an dem ich das alles nicht mehr sagen kann. Das ganze Theater wird im Moment ein bisschen viel. Und wenn ich jetzt auch schon aus der Mannschaft immer öfter höre, dass es sie stört und nervt, kann ich mich auch nicht mehr hinstellten und sagen, dass es keine Belastung ist."

„Wenn so was ein oder zwei Mal vorkommt, okay. Aber hier ist ja ständig was anderes. Da wünscht man sich schon mal mehr Ruhe", appellierte Schmidt an die Verantwortlichen.

Über die Beobachtung der 1860-Trainingseinheiten durch Shehata, die laut Abendzeitung nur halbherzig durchgeführt wird, äußerte sich der 44-Jährige süffisant: „Und ich dachte, ich stehe hier unter Trainingsbeobachtung..."

Alexander Schmidt trainiert die Löwen seit November 2012 und belegt mit seinem Team derzeit Rang sechs in der 2. Liga. Realistische Chancen auf den Aufstieg bestehen allerdings nicht mehr.

EURE MEINUNG: Wie beurteilt ihr die Situation rund um die 1860er?


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