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Nach dem 2:0 bei Energie Cottbus hat der Feuerwehrmann Oberwasser – und setzt sich gleich neue Ziele. Aber noch sei nicht alles Gold, was glänzt.

Bochum. Peter Neururer hat dem VfL Bochum mit dem 2:0 bei Energie Cottbus Leben eingehaucht. Durch den Sieg hat der Klub die Abstiegsränge der 2. Liga verlassen – der Trainer hat aber höhere Ziele. Die Mannschaft ist begeistert vom neuen Coach, doch der weiß die eigene Leistung einzuordnen.

Am Freitag empfängt Bochum den FC St. Pauli im rewirpower-Stadion. Dann soll ein weiterer Schritt Richtung Klassenerhalt gemacht werden. Das sei der Plan, erklärte Neururer im Deutschlandfunk. „Aber wenn dieser Plan aufgeht, werden wir den VfL dort hinführen, wo er hingehört“, so der Bochumer Trainer. Nichts Geringeres als die Bundesliga ist das Ziel des 57-Jährigen: „Zwischen Schalke 04 und Borussia Dortmund ist genügend Platz in der ersten Bundesliga.“

Die Mannschaft hat der Feuerwehrmann, der nach dreieinhalb Jahren Pause wieder als Trainer an der Seitenlinie steht, schon überzeugt. „Er hat uns den Druck genommen und uns so auf den Platz geschickt, dass jeder wusste, was er machen muss“, erklärte Stürmer Zlatko Dedic.

„Mit Glück überstanden“

Neururer selbst weiß, dass gegen Cottbus das Glück auf seiner Seite war. Man habe „teilweise schlecht gespielt“, musste er zugeben. Energie traf zweimal den Pfosten, der Führungstreffer kam per Eigentor zustande. „Die Wackeldinger haben wir mit Glück überstanden“, konstatierte der Trainer nach dem Spiel.

Die Leidenschaft im Team habe aber gestimmt: „In der künstlerischen B-Note werden wir sicher nicht Meister. Es geht nicht um Schönheitspreise.“

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