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Holger Stanislawski kämpft mit seinem Team um den Relegationsplatz in der 2. Bundesliga. Die angesetzten Spieltermine missfallen dem Trainer des 1. FC Köln allerdings.

Köln. Mit dem 1. FC Köln befindet sich Trainer Holger Stanislawski mitten im Kampf um den Relegationsplatz der 2. Bundesliga. Nun hat er sich kritisch  zum Terminplan geäußert. Die Teilnehmer an den Relegationsspielen hätten nur eine sehr kurze Ruhephase, bevor die Vorbereitung auf die neue Saison beginnt.

„Unser größter Aufstiegsanreiz? Wir wollen nicht schon zehn Tage nach Saisonschluss wieder auf dem Fußballplatz stehen“, sagte Stanislawski auf der Pressekonferenz vor dem Spiel gegen den VfR Aalen.

Keine Zeit für Kaderplanungen

Am 28. Mai findet das Rückspiel der Bundesliga-Relegation statt, bereits am 19. Juli startet für den Verlierer die Saison in der 2. Bundesliga. „Das ist ein Unding. Wie soll man da planen? Nehmen sie den Bundesligisten, der im Falle des Falles runter muss. Der hat vielleicht noch zehn Profis unter Vertrag und muss zwei Wochen später eine Saisonvorbereitung starten“, gibt der Köln-Trainer zu Bedenken.

Stanislawski sieht dabei vor allem den Ligaverband in der Pflicht. „Das ist eine sehr unglückliche Situation und darüber sollte man sich bei der DFL mal Gedanken machen, denn da geht es um einen fairen Wettbewerb. Und nicht ob eine Wunderkerze nun Pyrotechnik ist oder nicht“, kritisiert der 43-Jährige abschließend.

Mit dem 1. FC Köln steht Stanislawski vor dem 29. Spieltag auf dem vierten Tabellenplatz. Der Rückstand auf den von Kaiserslautern belegten Relegationsrang drei beträgt derzeit zwei Zähler.

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