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1. FC Köln: „Sandhausen hat uns beflügelt“

Nachdem in Köln klar war, dass Sandhausen gegen Lautern traf, war der Jubel riesig. Trotz "Schützenhilfe" mussten die FC-Fans aber noch mal zittern.

Köln. „Määh, Määh“ hallt es aus Boxen im Kölner Rhein-Energie-Stadion. Immer wenn in Köln das Meckern von Geißbock Hennes über die Lautsprecher abgespielt wird, heißt es für die FC-Fans: „Achtung, jetzt werden die Zwischenstände aus den anderen Partien eingeblendet" - und dieses Mal sahen die FC-Anhänger, dass Sandhausen gerade den Ausgleich gegen Kaiserslautern erzielt hatte. Der FC war zu dieser Zeit mit 1:0 gegen Regensburg in Führung und in der "virtuellen“ Tabelle erstmals in dieser Saison auf dem Relegationsplatz. Dass die Kölner dann aber noch mal zittern mussten, ließ die Freude nach dem Last-Minute-Tor von Daniel Royer am Ende zum 2:1 aber nur noch größer werden. Goal.com sprach nach dem Erfolg in der Mixed-Zone mit den Kölner Spielern.

Christian Eichner: „Wenn du Dritter werden willst, muss Du solche Spiele genau so gewinnen

Eine starke Partie auf der linken Außenverteidigerbahn lieferte, für viele FC-Fans in der Form überraschend, Christian Eichner ab. Kein Wunder, dass sich der Ersatz für Jonas Hector nach dem Spiel besonders freute: „Das sind solche Spiele, die du genau in der Art und Weise gewinnen musst, um Platz 3 zu erreichen. Wir sollten jetzt aufpassen, dass wir den Abstand halten auf Lautern. Ganz ehrlich, wir waren in dieser Saison schon 14., oder sogar noch schlechter, von daher fühle ich momentan einfach nur pure Erleichterung endlich auf Platz 3 zu stehen. Ich glaube aber nicht, dass das Spiel gegen Kaiserslautern das Entscheidende sein wird - unabhängig vom Ausgang der Partien heute. Wir haben noch schwere Auswärtsspiele dabei. Ich glaube, wir stehen noch sechs oder sieben Wochen hier im Kampf um Platz 3.“



Miso Brecko: "Das Tor von Sandhausen hat mich beflügelt"

Kapitän Miso Brecko bewertete das Spiel so: „Ich habe schon noch daran geglaubt, dass wir das Siegtor schießen können. Auch wenn das nicht selbstverständlich war, weil wir uns schwer getan haben. In der ersten Halbzeit waren wir zwar klar besser, aber konnten trotzdem nicht so richtig unser Spiel aufziehen. Wir hatten aber mehr Chancen und 1:0 geführt. In der zweiten Halbzeit haben wir meiner Meinung nach noch schlechter gespielt." Auch Brecko sah in der Minute, als über die Anzeigetafel das Tor von Sandhausen durchgegeben wurde, eine Art Schlüsselszene des Spiels: „Mich hat das Tor von Sandhausen beflügelt, aber dann bekommen wir das 1:1 und dann war es richtig schwer. Umso schöner, dass wir doch noch gewonnen haben, auch, weil wir dann wussten, dass wir heute Dritter werden konnten.“ Was er zur Partie gegen die „Roten Teufel“ am Freitag zu sagen hatte? "Es gibt noch so viele Punkte bis zum Schluss. Das Lauternspiel ist ja nicht das letzte in der Saison, daher ist es noch kein Endspiel, aber natürlich ein sehr sehr wichtiges. Wir müssen jetzt Ruhe bewahren und an unsere Stärken glauben, dann können wir auch in Kaiserslautern gewinnen.“

Christian Clemens: "Können Spiele in den Schlussminuten entscheiden"

Eines ist sicher: Langweilige Schlussphasen gibt es beim FC nicht. Wie schon im Hinspiel gegen Regensburg, wie schon gegen Aue oder Sandhausen, wurde ein Spiel der Kölner in der Schlussminute entschieden. Christian Clemens war stolz, dass es für die Kölner am Ende wieder gereicht hat: "Wenn wir das 2:0 gemacht hätten, wäre das Spiel schon durch gewesen, dass wir dann aber so doch noch gewinnen konnten, ist super. Ich bin jetzt kaputt, weil ich noch erkältet bin. Aber ich bin froh, dass ich durchgehalten habe und am Ende das 2:1 vorbereiten können. Wir haben schon öfter bewiesen, dass wir Spiele noch am Ende drehen oder gewinnen können. Heute an Ostern freut mich das umso mehr.“ Ebenso wie Eichner und Brecko bewertete auch Clemens die Durchsagen der Zwischenstände in Sandhausen als Motivationsspritze für die eigene Leistung: „Natürlich bekommt man das auf dem Platz mit. Das 1:0 von Lautern hat mich nicht gestört, aber das 1:1 von Sandhausen hat schon noch mal richtig gepusht. Ich kann mich nicht in die Lage der Lauterer hineinversetzen, aber es ist schön jetzt mal selbst auf Platz 3 zu stehen.

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