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Am 25. Spieltag hat der 1. FC Köln mit 3:0 gegen Paderborn gewonnen und nun 40 Punkte auf der Haben-Seite. Goal.com sprach mit Clemens und Matuschyk in der Mixed Zone.

Köln. Auch wenn Anthony Ujah zwei Treffer für den 1. FC Köln beim 3:0-Heimsieg gegen den SC Paderborn erzielte, eigentlicher „Man of the Match“ war für viele Beobachter ein anderer: Christian Clemens lieferte beim souveränen Erfolg der Kölner eine ganz starke Zweitliga-Partie ab und steuerte zwei Torvorlagen bei. Was der Offensivspieler zu seiner Leistung sagte?

Christian Clemens: „Wir sind eine geile Mannschaft!“

Man merkte dem „kölschen Jung“ auf jeden Fall an, dass er stolz war auf die Leistung seiner Mannschaft, auch wenn man sich anfangs schwer gegen gut gestaffelte Paderborner getan habe: „Nach dem 1:0 war es einfacher, davor haben die Paderborner gut dagegen gehalten. Ich denke, wir haben dann aber verdient in dieser Höhe gewonnen.“ Was die Kölner aktuell so stark mache? „Wir haben viele unterschiedliche Charaktere, die aber gut zusammen passen. Wir sind einfach eine geile Mannschaft. Wir gucken am Ende, was dabei heraus kommt und wollen natürlich aufsteigen.

Clemens weiter: „Wir wären dumm, wenn wir die Erfolgswelle nicht nutzen würden. Nach den 13 Spielen ohne Niederlage müssen wir den Schwung einfach mitnehmen. Wir haben jetzt ein schweres Auswärtsspiel vor der Brust [bei Dynamo Dresden, d. Red.] und wollen da versuchen, unseren Stiefel runter zu spielen, um dort zu gewinnen. Dann gucken wir mit einem Auge nach Braunschweig und schauen, was die Lauterer machen.“

Adam Matuschyk: „Ich hatte Gänsehaut“

Adam Matuschyk sorgte mit seinem Treffer in der 29. Minute dafür, dass die Kölner auf die Siegerstraße abbogen, denn in der ersten halben Stunde war der SC Paderborn die überlegene Mannschaft: „Die erste Halbzeit haben wir uns etwas schwer getan, da waren wir defensiv noch nicht zu 100 Prozent da. Wir standen zu weit von den Leuten und konnten daher zu wenig Druck auf den Ball ausüben. Nach dem 1:0 wurde es etwas einfacher, auch wenn wir dann trotzdem wieder etwas nachgelassen haben zunächst.“

FC-Coach Holger Stanislawski aber schaffte es wohl, in der Pause die richtigen Worte an seine Mannschaft zu richten, denn in der zweiten Halbzeit marschierte nur noch der FC nach vorne und spielte sich in der letzten Viertelstunde in einen wahren Rausch: „So um die 80. Minute heute war die Stimmung einfach genial. Sie ist zwar sonst auch immer toll, aber da hatte ich auf dem Platz echt eine Gänsehaut, das war unglaublich. Ich hoffe, dass wir zuhause noch mehrere solcher Spiele erleben“, sagte Matuschyk. Er glaubt, dass es mit dem Erreichen des Relegationsplatzes noch klappen kann: „Der Sieg tut uns allen sehr gut. Bei jedem Einzelnen von uns steigt das Selbstvertrauen. Gerade die zweite Halbzeit heute war überragend von uns. Zuhause sind wir jetzt wieder eine Macht.“

Adam Matuschyk: „Wir fühlen uns wohl in der Rolle des Jägers“

Richtig Druck habe man nun auf Kaiserslautern aufgebaut, die am Montagabend zum Spitzenspiel in Braunschweig antreten müssen, so Matuschyk weiter. Von einem „Psychovorteil“ gegenüber den Roten Teufeln aber wollte er nichts wissen: „Die haben zwar jetzt ein sehr schwieriges Auswärtsspiel vor sich. Aber wir müssen nur unsere Aufgaben erledigen. Da ist es besonders schade, dass es letzte Woche mit dem Auswärtssieg nicht geklappt hat. Wir schauen uns das Spiel von Lautern nun gemütlich von der Couch an. Und dann ist nur noch der Aufstieg unser Ziel.“

 

EURE MEINUNG: Kann der 1. FC Köln die Lauterer noch in der Tabelle überholen? Oder reicht es eventuell sogar für den direkten Wiederaufstieg?

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