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Die Hertha ist wieder ganz oben! In der 2. Bundesliga konnte der Klub aus der Hauptstadt nach dem 1:0-Sieg gegen Lautern die Braunschweiger von der Tabellenspitze verdrängen.

Berlin. In der Hauptstadt gibt es wieder einen Grund zum Jubeln: Hertha BSC ist nach dem 1:0-Erfolg gegen den 1. FC Kaiserslautern Tabellenführer der 2. Bundesliga. Nach dem Abpfiff herrschte bei den Herthanern eine ausgelassene Stimmung, während die Gäste aus der Pfalz den Platzverweis von Alexander Baumjohann nicht wahr haben wollten.

Ndjeng lobt das Personal

„Wir haben von Beginn an konzentriert gespielt. In Unterzahl haben wir es sehr gut gemacht und waren auch in dieser Phase überlegen“, äußerte sich Siegtorschütze Peer Kluge nach dem Spiel gegenüber Goal.com. Hertha bestimmte zwar über die gesamte Spieldauer das Spielgeschehen, hatte jedoch immer wieder Probleme, für gefährliche Torchancen zu sorgen. In der 68. Spielminute markierte der frühere Schalker nach einem guten Zuspiel von Pierre-Michel Lasogga den Siegtreffer.

Zu Beginn der zweiten 45 Minuten wurde Lasogga für Pekarik eingewechselt, war an nahezu jedem gefährlichen Angriff beteiligt und glänzte mit dem Assist. „Wir haben noch Luft nach oben. Aber das ist gut, dass unsere Bank so viel hergibt. Trainer Luhukay hat einen zusätzlichen Stürmer eingewechselt und uns gesagt, dass wir alles nach vorne werfen sollen“, sagte Marcel Ndjeng nach der Partie.



Frustration bei Löwe

Ab der 33. Spielminute musste Kaiserslautern in Unterzahl spielen, nachdem Baumjohann nach seinem durchaus harten Einsteigen gegen Pekarik die Rote Karte von Referee Tobias Welz sah. „Das kann doch nicht wahr sein, was der Schiedsrichter heute entschieden hat - das war eine inakzeptable Schiedsrichterentscheidung. Vor dem Platzverweis gegen Baumjohann hätte er auch Rot für Hertha geben müssen. Beim Tor war das sieben Meter abseits. Das ist wirklich unglaublich“, sagte Chris Löwe frustriert nach den 90 Spielminuten.

Herthas Trainer Jos Luhukay hätte sich lieber eine Partie ohne Platzverweis gewünscht: „Die Entscheidung beim Platzverweis war hart. Ich hätte es lieber gehabt, wenn wir mit elf gegen elf weitergespielt hätten.“

Schulz zufrieden

Offensivmann Nico Schulz stand - für viele überraschend - gegen Lautern in der Startformation. Der talentierte Flügelspieler wirkte von der ersten bis zur letzten Minute sehr motiviert und hatte dabei viele gute Ideen im Offensivspiel. Bereits nach wenigen Minuten holte er einen Strafstoß raus, den Ronny jedoch nicht verwandeln konnte. Für ihn ist nach dieser Partie klar: „Wenn ich einmal drin bin, dann will ich nicht wieder raus aus der Startelf.“

Am Samstag geht es für die Hertha nach Dresden. Im Hinblick auf dieses Spiel warnt Ndjeng: „Jetzt müssen wir aufpassen, dass es im Falle einer Niederlage in den nächsten Wochen keinen Negativtrend gibt. Gegen Dresden müssen wir nachlegen und wieder gewinnen.“

EURE MEINUNG: Wie beurteilt ihr die Entwicklung der Hertha in dieser Spielzeit?


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