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Zwar gelang der „Alten Dame“ mit dem Erfolg gegen die Pfälzer am Montagabend der Sprung auf Platz eins. Der Trainer war nach Abpfiff aber nicht vollends zufrieden.

Berlin. Durch den 1:0-Erfolg gegen den 1. FC Kaiserslautern eroberte Hertha BSC in der 2. Bundesliga den Platz an der Sonne zurück – Peer Kluge war mit seinem Treffer in der 68. Spielminute der Mann des Tages. Im Anschluss an die Partie standen Akteure beider Seiten Rede und Antwort.

Mentalität und Charakter haben gestimmt

Hertha-Trainer Jos Luhukay äußerte sich gegenüber der vereinseigenen Webseite trotz des Erfolges kritisch: „In Überzahl (Baumjohann sah in der 33. Minute die Rote Karte, Anm. d. Red.) haben wir uns zu schwer getan, wir mussten kreativ sein und haben zu wenig Lösungen gefunden. Fußballerisch fehlte der Glanz, aber die Mentalität und der Charakter haben gestimmt. Es war ein wichtiger Sieg mit Verbesserungspotenzial, so kritisch bin ich auch.“

Kapitän Peter Niemeyer, der im defensiven Mittelfeld eine überzeugende Leistung ablieferte, freute sich über den Erfolg gegen den direkten Konkurrenten. „Das war wieder ein Schritt in die richtige Richtung. Wir waren begünstigt durch die Rote Karte gegen Kaiserslautern, haben uns gute Chancen erspielt und hätten das ein oder andere Tor mehr schießen können.“

„Verdienter Sieg der Hertha“

Franco Foda, Trainer des FCK, ärgerte sich nach Spielschluss hauptsächlich über den Platzverweis seines Schützlings. „Der Schiedsrichter hat seinen Teil zum Spielverlauf beigetragen. Wenn man Baumjohann Rot zeigt, muss Pekarik wenige Minuten zuvor auch vom Platz.“

Anschließend habe seine Mannschaft das Konterspiel, das man sich vorgenommen hatte, nicht umsetzen können. „Hertha hat mehr investiert und daher verdient gewonnen.“

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