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Nach den schweren Ausschreitungen seiner Anhänger am Rande des Auswärtsspiels beim 1. FC Kaiserslautern greift der Zweitligist zu drastischen Maßnahmen.

Dresden. Der abstiegsbedrohte Zweitligist Dynamo Dresden sagt seinen gewaltbereiten Anhängern den Kampf an. Als Reaktion auf die schweren Ausschreitungen am Rande der 0:3-Niederlage beim 1. FC Kaiserslautern, bei denen Heimfans und Polizisten attackiert und verletzt wurden, will der achtmalige DDR-Meister die Randalierer ausfindig machen und zur Verantwortung ziehen.

Sofortmaßnahmen sollen die Trendwende bringen

„Wir stehen als Verein am Scheideweg und sehen uns aufgrund der abermaligen Ausschreitungen in unserer Existenz bedroht“, macht Geschäftsführer Christian Müller gegenüber Bild den Ernst der Lage deutlich. Dynamo, das aufgrund von Fan-Ausschreitungen bereits aus dem DFB-Pokal-Wettbewerb 2013/14 ausgeschlossen worden war, sei mehr denn je bereit zu handeln, so Müller.

Nach Angaben des 49-Jährigen werden sich Geschäftsführung, Aufsichtsrat und Präsidium am heutigen Dienstag zu einer Krisensitzung treffen, um Sofortmaßnahmen wie personalisierte Tickets oder gar einen Verkaufsstopp für Auswärtsspiele zu diskutieren. Weiterhin erwägt man, angesichts der jüngsten imageschädigenden Vorkommnisse auf einen Einspruch gegen den Pokal-Ausschluss zu verzichten.

Täter sollen ausfindig gemacht werden

Doch die Maßnahmen sollen sich nicht nur auf die Zukunft erstrecken. Dynamo möchte mit Hilfe der Kaiserslauterer Polizei auch die Gewalttäter vom vergangenen Freitag ausfindig machen und juristisch belangen. Müller: „Das sind Kriminelle, die unseren Verein zerstören wollen. Wir werden alle möglichen Schritte durchdenken, um diese Leute in Zukunft nicht mehr in unserem Block zu haben.“

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