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Das Derby in der Hauptstadt zog am Montagabend alle Beteiligten in seinen Bann. Nach einer Partie mit turbulentem Ende äußerten sich beide Trainer zum Spielgeschehen.

Berlin. Die Erwartungen vor dem Berliner Derby waren hoch – und niemand wurde enttäuscht. Kurz nach Wiederanpfiff sprach vieles für einen Erfolg des 1. FC Union Berlin, ehe Hertha BSC zum Schlussspurt ansetzte und sich durch den späten Ausgleich zum 2:2 noch einen Punkt sicherte. Jos Luhukay und Uwe Neuhaus standen nach 90 Minuten Rede und Antwort.

„Angst und Verkrampfung“

„Es war viel Angst und Verkrampfung in unserem Spiel zu erkennen, was durch die beiden frühen Gegentore in beiden Halbzeiten verstärkt wurde. Wir haben in der letzten Konsequenz nicht das gezeigt, was wir können, aber wir haben wieder einmal Charakter bewiesen und uns ins Spiel gekämpft“, resümierte der Hertha-Trainer auf der vereinseigenen Webseite.

„Wie ein Sinnbild unserer gesamten Saison haben wir wieder mit unseren Standardsituationen und der letzten Viertelstunde einen Punkt erkämpft. Wir müssen gar nicht unzufrieden sein, sondern sind insgesamt betrachtet froh“, fuhr Luhukay fort.

Keine gefühlte Niederlage

Sein Gegenüber fand für die Vorstellung seines Teams über weite Strecken lobende Worte. „Bis zur 65. Minute war ich mit unserer Leistung sehr, sehr zufrieden. Wir wollten Hertha mit den eigenen Stärken schlagen und haben sie daher früh unter Druck gesetzt, was uns gut gelungen ist“, sagte Neuhaus im Anschluss an die Partie.

Jedoch war bei den „Eisernen“ in der Schlussphase die Luft raus. „In der letzten halben Stunde war bei uns der Stecker gezogen. Dennoch wehre ich mich dagegen, das Spiel als gefühlte Niederlage zu betrachten.“

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