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Nach einer langen Verletzungspause kehrt der Verteidiger wieder ins Team der Hauptstädter zurück. Nun möchte der 31-Jährige wieder angreifen und sich dem Trainer aufdrängen.

Berlin. Für Maik Franz von Hertha BSC geht eine lange Leidenszeit zu Ende. 107 Tage lang musste der Innenverteidiger verletzt aussetzen, am Dienstag konnte er wieder mit der Mannschaft trainieren. Trotz seines „Katastrophenjahres“ will Franz auch in Zukunft nicht vorsichtiger spielen – und wieder „Vollgas“ geben.

„Ein absolutes Katastrophenjahr“

Nur vier Spiele absolvierte Maik Franz in dieser Saison, ehe er sich, gerade kuriert von einem Kreuzbandriss, eine schwere Schulterverletzung zuzog. „Im ersten Moment ist man extrem niedergeschlagen und denkt: ‚Warum gerade ich?‘ Rein sportlich ist das natürlich ein Rückschlag, aber es gibt definitiv Dramatischeres. Schließlich würden viele Menschen gern meine Schulterverletzung oder ein gerissenes Kreuzband gegen ihre schlimmeren Krankheiten tauschen“, ordnete Franz auf der Hertha-Website seinen Leidensweg ein.

Von Dezember 2011 bis Mitte Juli 2012 war der 31-Jährige zuvor mit einem Kreuzbandriss ausgefallen. Entsprechend fällt seine Bilanz für 2012 aus: „Ein absolutes Katastrophenjahr. Zwei langwierige Verletzungen, den Abstieg notgedrungen von draußen verfolgt. Fußball ist das, was mir am meisten Spaß macht. Wenn einem das für Monate genommen wird, ist es natürlich bitter.“

„Dann geht es wieder zur Sache“

Am Dienstag durfte der Innenverteidiger nach 107 Tagen endlich wieder mit den Kollegen trainieren und hat seine Leidenschaft nicht verloren: „Ich dachte vorher: Komm, bleib du bei Ecken und Freistößen erst mal hinten. Auf einmal stand ich doch vorn mit drin und wollte das Tor machen. Für den vollen Maik Franz brauch ich natürlich noch ein paar Trainingseinheiten und Spiele, aber dann geht es wieder zur Sache.“

Entsprechend bald will Franz dann auch wieder in Pflichtspielen auf dem Platz stehen: „Die, die bisher gespielt haben, sind leicht im Vorteil. Aber den müssen sie erst mal behaupten!“ Um das so schwierig wie möglich zu gestalten, verspricht der 31-Jährige schon mal: „Ab jetzt gibt’s in jedem Training Vollgas, die Einheiten sind jetzt meine Spiele. Wenn ich 100 Prozent gebe, wird es der Trainer mit der Zeit immer schwerer haben.“

Für John Brooks und Fabian Lustenberger, die zuletzt meist die Innenverteidigung bei der Hertha bildeten, hat Franz nur lobende Worte: „Insgesamt haben sie das sehr gut gemacht, wobei ich vor allem von Lusti total überrascht war – Respekt, Hut ab.“

EURE MEINUNG: Kann Maik Franz sich wieder einen Stammplatz erkämpfen?

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