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Hertha-Profi Levan Kobiashvili kehrt zwar nach seiner Rekordstrafe auf den Platz zurück, beteuert jedoch nochmals seine Unschuld.

Berlin. Hertha BSC Berlin hat seinen gesperrten Profi Levan Kobiashvili wieder. Nach seiner Rekordstrafe wegen einer Tätlichkeit gegen Schiedsrichter Wolfgang Stark nach dem Relegationsspiel gegen Fortuna Düsseldorf wurde er bis zum 31. Dezember 2012 gesperrt, zu Unrecht, wie er erneut beteuerte.

„Habe Wolfgang Stark nicht absichtlich geschlagen“

„Wenn der Schiedsrichter sagt, ich hätte ihn geschlagen und sein Linienrichter das bestätigt, welche Chance hätte ich denn da vor Gericht gehabt? Ich hätte ja sonst ein oder zwei Jahre Sperre bekommen – und dann wäre meine Karriere tatsächlich vorbei gewesen“, wird Kobiashvili im Berliner Tagesspiegel zitiert. Damit begründete er seine Aussage vor dem DFB-Sportgericht, in der er den Schlag gestanden hatte, obwohl er in der Öffentlichkeit stets seine Unschuld beteuerte.

„Ich habe Wolfgang Stark nicht absichtlich geschlagen. Es gab ein Gedränge, ich bin in diesem Tumult von hinten geschubst worden und dann auf ihn gestürzt. Ich bin später auch zum Schiedsrichter in die Kabine gegangen, habe ihm alles erklärt. Er wollte es nicht hören“, so der Georgier weiter.

„Habe noch von keinem Trainer Geschenke bekommen“

Er habe die Hertha-Spiele, in denen er fehlen musste, „heruntergezählt“, doch nun ist es „endlich vorbei“ und die Zeit ist reif für einen letzten Angriff auf die Stammelf, auch wenn er seine Situation beim Zweitligisten realistisch einschätzt: „Ich weiß selbst, wie alt ich bin und dass meine Karriere dem Ende entgegengeht. Ich habe noch von keinem Trainer Geschenke bekommen – wenn ich gespielt habe, dann, weil ich das verdient habe. Wenn wir aufsteigen und ich noch mal in der Bundesliga spielen darf, bin ich glücklich“, sagte der Rückkehrer.

EURE MEINUNG: Was sagt ihr zu Kobiashvili?

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