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Der Manager der alten Dame blickte auf das Jahr 2012 zurück und nannte dabei seine persönlichen Lehren. Vor allem die Trainer waren dabei ein zentrales Thema.

Berlin. Michael Preetz, Manager von Hertha BSC, sprach im Fußballmagazin 11Freunde über sein Jahr 2012 als Manager des Hauptstadt-Klubs und erzählt unter anderem über seine Lehren aus der Ära Markus Babbel und wieso man im Fußball auch das Glück auf seiner Seite haben muss.

Babbel - „Das ist für mich Vergangenheit"

Der 45-jährige Michael Preetz, welcher als Spieler sieben Jahre lang  für Hertha BSC auflief, erklärte was er aus der unrühmlichen Trennung von Markus Babbel als Trainer der Berliner für Lehren gezogen habe: „Ich habe daraus gelernt, dass man in so einer Situation auch das sagen sollte, was man weiß. Auch wenn es dann für öffentliches Aufsehen sorgt.“

Des Weiteren habe er festgestellt, dass auch bei der Trainerwahl immer ein „Quäntchen Glück“ vorhanden sein muss, da „man den Menschen nur vor und nicht in den Kopf schauen kann.“

Dem ehemaligen Trainer gegenüber ist er trotz der unschönen Trennung nicht nachtragend. Babbels Entlassung in Hoffenheim habe bei ihm keine Schadenfreude ausgelöst: „Solchen Empfindungen liegen mir fern. Es ist am Ende mit ihm nicht glücklich gelaufen, aber das ist für mich Vergangenheit.“

Glücklich, Luhukay zu haben

Der gebürtige Düsseldorfer ist davon überzeugt, mit dem neuen Trainer Jos Luhukay „nicht nur Glück, sondern auch den richtigen Riecher gehabt zu haben.“ Probleme, den aktuellen Trainer für die Hertha zu gewinnen, gab es keine, denn „Jos Luhukay hätte natürlich liebend gern Hertha BSC als Bundesligisten übernommen. Er hat aber [...] keine Zweifel daran gelassen, dass er auch kommt, falls Hertha absteigt.“ Eine Aussage, welche Preetz „als unglaublich starkes Zeichen für Hertha BSC“ empfand.

Wie viele Vereine hat auch Hertha BSC einen hohen Schuldenberg aufgebaut (42 Mio. Euro). Laut Preetz kann dem Dasein als „Fahrstuhlklub“ nur entkommen werden, wenn externe Einnahmen generiert werden. Ein Modell wie bei 1860 München wird es in absehbarer Zeit allerdings nicht geben: „Es gibt gegenwärtig auch niemanden, der bei uns dafür in Frage käme. Um einen wirklich potenten Geldgeber an Land zu ziehen, bräuchten wir die Plattform der ersten Liga“, so Preetz.

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