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Die Herthaner können das Weihnachtsfest in Ruhe verbringen, da sie sich nach der Hinrunde auf dem besten Weg in Liga eins befinden.

Berlin. Der Hauptstadtklub Hertha BSC befindet sich auf dem besten Weg wieder in der 1. Bundesliga mitspielen zu können. Die Berliner verfolgen das Ziel Wiederaufstieg und können nach der Hinrunde mit dem Erreichten äußerst zufrieden sein. Platz zwei in der Tabelle, 42 Punkte und nur eine Niederlage unterstreichen die gute Arbeit von Trainer Jos Luhukay.

Schlechter Start

Kurioserweise starteten die Hauptstädter alles andere als gut in die neue Spielzeit: Nach einem 2:2-Remis beim SC Paderborn und einer 1:3-Niederlage gegen den FSV Frankfurt folgte ein überraschendes 1:2 gegen Wormatia Worms und das Aus in der 1. Pokalrunde. Die Fans wirkten unzufrieden, doch Coach Luhukay blieb samt seinem Trainerstab ruhig und sachlich. Für den früheren Augsburg-Trainer und Hertha begann dann eine Serie von 17 ungeschlagenen Partien in Folge!

Die Hinrunde war wirklich ein Traum und die Mannschaft hat sich für die gute Leistung selbst belohnt, sprach Trainer Luhukay während der Pressekonferenz nach dem Spiel gegen Frankfurt.

Zufriedenheit bei Hertha

Zu den wichtigsten Momenten gehörten neben dem Derby-Sieg gegen Union (2:1) und dem Erfolg im Ost-Duell gegen Energie Cottbus (2:1), auch der 6:1-Kantersieg in Sandhausen. Der wohl konstanteste Akteur in Reihen der Alten Dame ist Neuzugang Marcel Ndjeng, der im Sommer aus Augsburg in die Hauptstadt wechselte. Der Allrounder stand bisher ausnahmslos in allen Saisonspielen auf dem Platz - 18 der 19 Partien absolvierte der Dauerbrenner sogar in der Startaufstellung.

Wir haben uns über Monate hinweg alles erarbeitet. Wir haben uns nicht selber zu Weihnachten beschenkt, aber auch unsere Fans und alle, die uns Daumen drücken, äußerte sich Ndjeng am Samstag gegenüber goal.com.



Schwäche ausgenutzt

Die Herthaner waren zur Stelle, als Absteiger Kaiserslautern Woche für Woche Punkte liegen ließ und den 2. Tabellenplatz an den Klub aus Berlin abgeben musste. Kaiserslautern hat lange eine gute Hinrunde gespielt, aber zuletzt auch oft geschwächelt. Da sieht man, wie das sich ändern kann, wenn man die Chancen nutzt und schwere Spiele, wie zum Beispiel das in Cottbus oder Paderborn gewinnt. Wir haben die Aufgaben mit Bravour gemeistert. Wichtig für uns ist, dass wir zum Ende der Hinrunde den Abstand auf die weiteren Plätze hinter uns vergrößern konnten, resümierte Peer Kluge die Hinrunde für den Berliner Sport Club.

Nach der Winterpause geht es am 3. Februar für die Berliner zum Auswärtsspiel gegen den Jahn aus Regensburg - eine Woche später steigt im Olympiastadion das Stadtderby gegen den 1. FC Union Berlin.

EURE MEINUNG:  Werden sich die Berliner in der Rückrunde den 1. Tabellenplatz sichern können?


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