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Die Berliner siegten am Samstag vor heimischer Kulisse gegen den FSV Frankfurt mit 2:1 und bewiesen dabei, über welch eine gute Moral sie verfügen.

Berlin. Bundesliga-Absteiger Hertha BSC konnte am Samstag vor heimischer Kulisse gegen den FSV Frankfurt einen knappen 2:1-Sieg bejubeln. Nach den 90 Spielminuten wirkten die Herthaner zufrieden mit dem Resultat, jedoch nicht unbedingt mit der eigenen Leistung.

Hertha zündet spät

Die Gäste aus Frankfurt kamen deutlich besser ins Spiel und konnten sich dabei zwei gute Torchancen kreieren. Der Möhlmann-Elf
fehlte es im Abschluss allerdings an Ruhe und Genauigkeit und so musste der FSV bis zur 55. Minute warten, als Michael Görlitz den Führungstreffer markierte. Die Herthaner antworteten spät und bewiesen dabei große Moral: Marcel Ndjeng (82.) und Ronny (84.) bescherten den Berlinern mit ihren Toren die drei Punkte.

Es war erwartet schwer. Wir haben leider das frühe Tor nicht gemacht, aber wir haben wieder drei Punkte und das ist das Wichtigste. Spielerisch haben wir kein Mittel gefunden, aber dafür viel Kampf und Einsatz gezeigt, äußerte sich Fabian Lustenberger nach der Partie gegenüber goal.com.

Ndjeng behält die Übersicht

Beim zwischenzeitlichen Ausgleich haben Ndjeng und Ronny die Verteidigung der Gäste überrascht, als sie einen Freistoß blitzschnell ausführten und der ehemalige Gladbacher das Tor erzielte.Ich habe gesehen, dass der Schiedsrichter kaum abgelenkt war. Dann hatte ich einen kurzen Augenkontakt mit Ronny und es hat super geklappt, kommentierte Ndjeng sein Tor. Der frühere Augsburger lobte zudem die Moral seines Teams: Das Spiel war schwer, weil sich der Gegner hinten reingestellt hat und auch in Führung gegangen ist. Aber wir haben Moral bewiesen und uns zurückgekämpft.

Luhukay lobt den Gegner

Es war ein Gegner der uns alles abverlangt hat. Wir haben uns unglaublich schwer getan und waren überlegen. Aber wir müssen diese Überlegenheit nutzen, das erfordert dann unglaublich viel Geduld. Manchmal fehlte uns die letzte Genauigkeit um den Mitspieler zu sehen, aber wenn man in den letzten zehn Minuten den Ausgleich und den Siegtreffer erzielt, dann zeigt das den tollen Charakter der Mannschaft, äußerte sich Trainer Jos Luhukay zum Spiel während der Pressekonferenz.

Nach der Winterpause geht es am 3. Februar für die Berliner zum Auswärtsspiel gegen den Jahn aus Regensburg - eine Woche später steigt im Olympiastadion das Stadtderby gegen den 1. FC Union Berlin.

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