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Mehr als ein halbes Jahr nach dem Relegationsspiel gegen Düsseldorf hat sich der Herthaner mit der Staatsanwaltschaft geeiningt und eine Geldstrafe akzeptiert.

Berlin. Die Attacke des Hertha-Verteidigers Lewan Kobiashvili gegen Schiedsrichter Wolfgang Stark während des Relegation-Rückspiels in Düsseldorf kommt dem Georgier finanziell teuer zu stehen. Der 35-Jährige soll Stark nach der hitzigen Schlussphase und der langen Spielunterbrechung in den Kabinenräumen mit der Faust in den Nacken geschlagen haben.

Keine Vorstrafe für den Herthaner

Neben einer Spielsperre bis zum Ende des Jahres wurde auch ein Strafbefehl wegen einfacher Körperverletzung erlassen. Der Georgier hat sich nun dazu bereit erklärt, eine Strafe von 60.000 Euro zu zahlen. Damit wird es zu keiner öffentlichen Hauptverhandlung kommen und Kobiashvili gilt auch nicht als vorbestraft.

„Es ist ein Konsens gefunden worden zwischen Verteidigung und Staatsanwaltschaft“, sagte Kobiashvilis Anwalt Christoph Schickhardt. „Wenn das Thema damit beendet ist, dann ist das besser für mich“, so der Hertha-Spieler gegenüber dem Tagesspiegel.

Die Rheinische Post zitierte aus einem Schreiben der Justiz: „Nach den durchgeführten Vernehmungen besteht der dringende Verdacht, dass der Beschuldigte dem Geschädigten einen Faustschlag in den Nacken versetzt hat, wodurch dieser eine Schwellung im Halsbereich und Kopfschmerzen erlitt.“

Bei der Festsetzung der Geldstrafe wurde berücksichtigt, dass dem Herthaner bereits „ganz erhebliche materielle Nachteile“ durch die siebeneinhalb Monate lange Sperre, die das DFB-Sportgericht festlegte, entstanden sind.

EURE MEINUNG: Ein gerechtes Strafmaß?

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