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Die Dresdner wollen das Urteil des DFB anfechten, das einen Ausschluss Dynamos vom Pokalwettbewerb in der kommenden Saison vorsieht.

Dresden. Zweitligist Dynamo Dresden will gegen das Urteil des DFB-Sportgerichts vom Montag Berufung einlegen. Der Traditionsverein war aufgrund wiederholter Fan-Ausschreitungen aus dem DFB-Pokalwettbewerb 2013/14 ausgeschlossen worden.

Dynamo-Geschäftsführer glaubt an Chance   

„Es gibt gute Argumente dafür“, sagte Dynamo-Geschäftsführer Christian Müller dem Sportinformationsdienst. „Im Fußball hat es sich noch nicht gezeigt, dass solche Sanktionen etwas bringen.“ Durch einen Ausschluss würden dem Zweitligisten Mindesteinnahmen im mittleren sechsstelligen Bereich entgehen.

Wiederholungstäter Dresden

Das Sportgericht begründete den Ausschluss der Dresdener mit „fortgesetzt unsportlichem Verhalten der Dynamo-Fans“. Vor dem Spiel der 2. Pokalrunde bei Hannover 96 am 31. Oktober (3:4 i.E.) hatten Dresdner Fans die WM-Arena gestürmt und Pyrotechnik gezündet. Es kam zu mehreren Festnahmen.

Erst im Frühjahr konnte Dynamo einen Pokal-Ausschluss für das Spieljahr 2012/13 nach Ausschreitungen seiner Fans beim Pokalspiel in Dortmund im Oktober 2011 in der Berufungsverhandlung vor dem DFB-Bundesgericht abwenden.

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