thumbnail Hallo,

Nach der Punkteteilung zwischen Köln und Braunschweig freute sich der Spitzenreiter über einen weiteren Zähler in Richtung Bundesliga. Köln gelang der Sprung nach oben nicht.

Köln. Am Abend gab es im Spitzenspiel der 2. Bundesliga eine Punkteteilung. Lest hier, was die Beteiligten nach dem Spiel sagten.

Für Stani war mehr drin

Nach schwachem Beginn wurde der FC Köln dabei immer stärker und kontrollierte die zweite Halbzeit fast durchweg. Grund genug für Holger Stanislawski, nach der Partie seinen Unmut zu äußern. „So ist Fußball. Wir waren heute die klar bessere Mannschaft mit einem riesigen Plus an Torchancen. Wir müssen die Partie normalerweise für uns entscheiden. Dann kommt die letzte Standardsituation und man kriegt noch das Gegentor. Trotzdem war es ein geiles Fußballspiel“, sagte Stanislawski nach der Partie gegenüber Sky.

„Das ist Wahnsinn“

Braunschweig holt den Punkt und bleibt weiter Spitzenreiter der zweiten Bundesliga. Coach Torsten Lieberknecht erfreut die Tatsache auch nach einer Punkteteilung in Köln: „Wir hatten natürlich eine riesen Chance durch den Elfmeter wieder in Führung zu gehen. So geht Köln nicht unverdient in Führung, weil sie extremen Druck aufgebaut haben. Wie meine Mannschaft dann aber reagiert hat und das Spiel nochmals dreht – das ist Wahnsinn.“



Knallhartes Ende in Köln

Auch Dominik Maroh zeigte sich mit dem Punktgewinn nicht vollends zufrieden. „Es war ein knallhartes Ende. So kann Fußball sein. Wir wieder unglaublichen Aufwand betrieben und leider nur einen Punkte geholt. Das ist natürlich tragisch, weil wir in der Tabelle einen riesen Sprung hätten machen können. Jetzt müssen wir das Positive mitnehmen.“ Zur strittigen Szene mit Kumbela forderte Maroh eine härtere Bestrafung:„Die Gelbe Karte ist klar zu wenig. Ich weiß nicht, was seine Hand in meinem Gesicht zu suchen hat. Ich versteht nicht, warum der Schiedsrichter das nicht sieht. Meiner Meinung nach hatte er klare Sicht.“

Den Gegenpart übernahm Kumbela selbst. Dieser äußerte nach der Partie:„Da war ein bisschen Gift drin zwischen ihm und mir – schon die ganze Zeit. Ich habe ihm ausversehen ins Gesicht gegriffen, aber es war kein Schlag und ich wollte ihn auch nicht verletzten.“Zur Partie ergänzte der Angreifer zufrieden: „Ich früh mich riesig über diesen Punkt. Wir wussten, dass es in Köln schwer wird – mit diesen Fans und diesem Stadion. Es war ein super Spiel von uns, nach Rückstand in der letzten Minute doch nochmal ein Tor zu machen.“

EURE MEINUNG: Was sagt ihr zum Spiel in Köln?

Bleibe am Ball und sei Teil des größten Fußball-Netzwerkes der Welt: Folge Goal.com auf
oder werde Fan von Goal.com auf !

Dazugehörig