thumbnail Hallo,

Michael Preetz unzufrieden mit der Chancenverwertung - Kluge spricht von einem „enorm wichtigen Sieg”

Die Berliner siegten verdient in einem intensiven Spiel gegen St. Pauli mit 1:0. Nach der Partie wirkte Manager Preetz sauer über die schwache Chancenverwertung.

Berlin. Im Montagsspiel der 2. Bundesliga setzte sich Hertha BSC mit einem knappen 1:0 gegen St. Pauli durch. Nach der Partie wirkten die Herthaner erleichtert, Manager Michael Preetz kritisierte indes die schlechte Chancenverwertung.

Preetz unzufrieden mit Chancenverwertung

Wir haben in der 2. Halbzeit sehr viel Druck aufgebaut und das Tor war nur eine Frage der Zeit. Es wollte nicht fallen, aber wir haben es spät erzielt und verdient gewonnen. Wie schon in den letzten Spielen haben wir es heute wieder gesehen, dass wir zu viele Chancen für das erste Tor brauchen. Irgendwann reicht es dann mal nicht und dann spielen wir unentschieden, äußerte sich Manager Preetz nach der Partie gegenüber goal.com. Der ehemalige Stürmer wirkte auf der Bank während der 90 Spielminuten bei den vergebenen Möglichkeiten sehr angespannt und wütend.

Hertha kommt ran

Nachdem Braunschweig und Kaiserslautern am Wochenende Siege feiern konnten, musste die Hertha gegen die Gäste aus Hamburg nachlegen. Der Sieg war enorm wichtig für uns. Wir sind durch die Ergebnisse von Braunschweig und Kaiserslautern unter Druck gewesen, aber zum Glück konnten wir die Lücke nach oben schließen. Wir hatten über 60 Prozent Ballbesitz, mehr Torschüsse und haben auch deutlich mehr Zweikämpfe gewonnen. Ich glaube auch das, wenn das Tor spät gefallen ist, wir heute verdient gewonnen haben, sprach Peer Kluge nach der Begegnung.



Die Berliner sind nun seit fünf Heimspielen ohne Gegentor. Am Wochenende müssen die Hauptstädter bei Erzgebirge Aue ran - vier Tage später geht es vor heimischer Kulisse gegen den 1. FC Köln weiter.

St. Pauli zu passiv

Die Hamburger konntev in der ersten Hälfte lange Zeit gut mitspielen und dabei zwei nennenswerte Torchancen kreieren. Nach der Pause enttäuschte die Frontzeck-Elf, drängte sich zunehmend in die eigene Hälfte und verpasste dabei, mit Kontern für Entlastung zu sorgen. Es war nicht ganz so, wie wir es uns im Vorfeld des Spiels vorgestellt haben. Wir haben nicht so viel Entlastung geschaffen und haben nicht so nach vorne gespielt, wie wir es eigentlich wollten. Die Räume waren da, aber wir konnten sie nicht nutzen. In der zweiten Halbzeit waren wir fast die ganze Zeit unter Druck, hätten es aber dann doch noch fast geschafft, einen Punkt aus Berlin mitzunehmen, kommentierte Fin Barthels die Partie nach dem Schlusspfiff.

EURE MEINUNG:  Wie bewertet ihr diese Aussagen?

Bleibe am Ball und sei Teil des größten Fußball-Netzwerkes der Welt: Folge Goal.com auf oder werde Fan von Goal.com auf !

Dazugehörig